Sport
WM 2014

Ein Inserat und seine Folgen – 7:1 lässt ein deutsches Gartencenter bluten

Pro deutsches Tor 10 % Rabatt

Ein Inserat und seine Folgen – 7:1 lässt ein deutsches Gartencenter bluten

10.07.2014, 05:3810.07.2014, 10:39

Dieser Schuss ging wohl nach hinten los. Das westfälische Gartencenter Ringk bot seinen Kunden vor dem WM-Halbfinal gegen Brasilien an, für jedes deutsche Tor zehn Prozent Rabatt zu geben. Und weil die Deutschen gegen den WM-Gastgeber Tor um Tor schossen und am Ende 7:1 gewannen, bildeten sich gestern lange Schlangen vor den beiden Geschäften. Klar: 70 Prozent Rabatt – das gibt es nicht alle Tage!

Besonders beliebt sei Gartenerde gewesen und «alles aus der Baumschule», sagte Kerstin Schulze, Verkäuferin der Filiale in Brakel gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Schulze sprach von kleinen Bäumen, die 80 Euro und mehr kosten. «Eben Gartenbedarf, den man sich sonst vielleicht nicht leistet», so die Verkäuferin. Als erstes seien die Orchideen vergriffen gewesen.

Auch Sportartikelverkäufer, Bäcker, Optiker oder ein Händler für Autoersatzteile warben vor dem Halbfinal mit grossen Preisnachlässen. Doch nicht alle hielten sich nach dem unerwarteten Kantersieg daran. In der Bild sagte Boutiquen-Besitzerin Christine Gärtner: «Das kann ich mir gar nicht leisten. Da kann ich ja gleich Geld von zu Hause mitbringen. Irgendwo muss ein Ende sein.» (ram)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Grosses Kino beim SCB – «Nullnummern» auf dem Eis und dealen mit Lausanne
Beste Unterhaltung auf und neben dem Eis. Der SCB wird bei der 0:1-Pleite gegen Ambri auf dem Eis für die Sünden der Vergangenheit bestraft und neben dem Eis wird emsig an der Zukunft gearbeitet.
Zuerst die Sünden der Vergangenheit, die bei der 0:1-Penalty-Schmach gegen Ambri gnadenlos aufgerechnet worden sind. Der SCB hat sich in eine absurde Situation manövriert: Vier (!) Ausländerlizenzen werden verschwendet, um Tore zu verhindern: für Goalie Adam Reideborn sowie für die drei Verteidiger Anton Lindholm, Hardy Häman Aktell und Aleksandr Iakovenko.
Zur Story