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Syrien-Krise

Umstrittene syrische Präsidentenwahl hat im Ausland begonnen



A Syrian national living in Beirut holds a ballot paper with pictures of the three presidential candidates, (from L-R) Maher Abdul-Hafiz Hajjar, Hassan Abdallah al-Nouri and Syria's President Bashar al-Assad, as she casts her vote ahead of the June 3 presidential election at the Syrian Embassy in Yarze, east of Beirut May 28, 2014. Voting begins on Wednesday for Syrians outside the country, who are allowed to cast ballots at the embassy - as long as they have not left the country illegally.
REUTERS/Sharif Karim (LEBANON - Tags: POLITICS ELECTIONS)

Die drei Präsidentschaftskandidaten: Maher Abdul-Hafiz Hajjar, Hassan Abdallah al-Nouri und Syriens Präsident Bashar al-Assad. Bild: SHARIF KARIM/REUTERS

Sechs Tage vor der umstrittenen Präsidentenwahl in Syrien am 3. Juni hat am Mittwoch die Abstimmung im Ausland begonnen. In der libanesischen Hauptstadt Beirut kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen wegen der vielen Syrer, die zur Stimmabgabe in ihre Botschaft fuhren.

Das berichtete die libanesische Zeitung «Daily Star» auf ihrer Website. Im Libanon haben sich seit Beginn des Bürgerkrieges 2011 nicht nur Regimegegner, sondern auch zahlreiche Familien von Anhängern des Regimes von Präsident Baschar al-Assad niedergelassen.

Ausser Assad, dessen Sieg als sicher gilt, kandidieren bei dieser Wahl nur zwei wenig populäre Politiker mit guten Beziehungen zum Regime. Die Opposition bezeichnete die Wahl als «Farce». Die Vereinten Nationen und mehrere westliche Regierungen hatten sich gegen diese Wahl mitten im Bürgerkrieg ausgesprochen. 

Von den 3 Millionen Syrern im Ausland haben sich nach Behördenangaben nur 200'000 in den Wahllisten von 39 diplomatischen Vertretungen registrieren lassen. In Deutschland, Frankreich, Belgien und einigen anderen Staaten wurde die Wahl verboten. Auch die Syrer in der Schweiz hätten nicht wählen können, sagte ein Sprecher der syrischen Konsulats in Genf der Nachrichtenagentur sda.

In Syrien selbst soll am kommenden Dienstag gewählt werden. Die Wahl wird allerdings nur in Gebieten stattfinden, die von der Armee und den regimetreuen Milizen kontrolliert werden. (rar/sda/dpa)

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