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Ausser Kontrolle geraten: Russischer Raumfrachter stürzt auf die Erde zu



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Die Bordkamera des führerlosen Raumtransporters.  video: youtube.com/AbraxasSteadicam

Ein auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (ISS) in Schwierigkeiten geratener russischer Raumfrachter ist offenbar endgültig ausser Kontrolle. Der «Progress»-Frachter habe damit begonnen, auf die Erde zu stürzen.

Dies sagte ein russischer Raumfahrtvertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Die unbemannte Sojus-Rakete hatte am Dienstag nach dem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur die vorgesehene Umlaufbahn deutlich verfehlt. Kurz nach dem Start war der Kontakt zur Raumfähre verlorengegangen. 

Ein namentlich nicht genannter Experte der Flugleitzentrale nannte der Agentur Tass zufolge die Panne «beunruhigend», da sie bei einer Sojus-Rakete aufgetreten sei, die auch für bemannte Flüge genutzt werde. Möglicherweise werde der für den 26. Mai geplante Start von drei Raumfahrern zur ISS verschoben, um erst den Fehlschlag genau zu analysieren, hiess es. 

Der «Progress»-Transporter enthält rund 2,4 Tonnen Nachschub für die Internationale Raumstation ISS – Lebensmittel, Treibstoff, Geräte für Experimente und Sauerstoff. Die Raumfahrtbehörden Russlands (Roskomsos) und der USA (NASA) versicherten aber, die Raumfahrer hätten noch genügend Vorräte und seien nicht Gefahr. 

An Bord ist auch eine Kopie der sowjetischen Flagge, die Rotarmisten 1945 nach der Eroberung Berlins auf dem Reichstag hissten. Die russischen Astronauten auf der ISS sollten am 9. Mai anlässlich des 70. Jahrestags des Siegs der Sowjetunion über Deutschland ihren Landsleuten aus dem All gratulieren. An Bord der Progress befindet sich zudem ein Festtagsessen sowie Geschenke und persönliche Post.

Auf der ISS arbeiten derzeit die Russen Gennadi Padalka, Michail Kornijenko und Anton Schkaplerow. Die USA sind mit den Astronauten Scott Kelly und Terry Virts vertreten, zudem ist die Italienerin Samantha Cristoforetti von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA an Bord. (cma/meg)

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Bilder vom Start. video: youtube.com/SpaceVids.tv

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bigmachine 29.04.2015 21:02
    Highlight Highlight Ich lese da, Experte, Entwarnung, Wahrscheinlich... Sagt ja schon alles!
  • JJ17 29.04.2015 18:45
    Highlight Highlight Kann mir bitte einmal jemand erklären wieso die Russen die ISIS mit teils lebenswichtigen Materialien unterstüzen und weshalb um himmelswillen muss dies mit einem RAUMfrachter geschehen? Wollte Putin das ganze etwa geheim halten? Ich finde das einfach SKANDALÖS! ;-)
  • G.Oreb 29.04.2015 15:45
    Highlight Highlight Weiss jemand wieso der Transporter nur beim Wiedereintritt, nicht aber beim Austritt verglüht? Er muss ja beide Male "durch"?
    • Ruffy 29.04.2015 16:38
      Highlight Highlight Ist die Frage ironisch gemeint?
      Die Hitze die den Frachter verglühen lässt entsteht durch die Reibung, umso schneller der Frachter umso stärker die Reibung. Beim verlassen der Erde ist der Transporter vergleichsweise langsam, bei unkontrolliertem wiedereintrit aber wesentlich schneller.
    • jerome155 29.04.2015 16:53
      Highlight Highlight Beim Austritt aus der Atmosphäre ist die Geschwindigkeit der Raumfrachters geringer. Dies ist, da eine Beschleunigung auf hohe Geschwindigkeiten im unteren Teil der Atmosphäre extrem ineffizient ist. Darum wird versucht, möglichst grosse Teile der Beschleunigung erst im luftleeren Raum durchzuführen. Zusätzlich ist der Transporter selbst von einer Schutzhülle umgeben. Diese wird im beim Erreichen des luftleeren Raumes abgesprengt. Diese dient zum Schutz während des Aufstiegs, ist aber den Anforderungen für einen Wiedereintritt bei weitem nicht gewachsen.
  • Blissfully 29.04.2015 13:31
    Highlight Highlight Und wo kommt er nun runter?
    • jerome155 29.04.2015 14:16
      Highlight Highlight Er wird in der Atmosphäre verglühen. Die Transporter sind nicht für einen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre gebaut.
    • Der Tom 29.04.2015 15:29
      Highlight Highlight Er wird WAHRSCHEINLICH explodieren und die grössten Teile werden höchstens ein Kilo schwer sein. Irgendwie finde ich das nicht ausreichend beruhigend.
    • Asmodeus 29.04.2015 15:33
      Highlight Highlight Ich denke die Frage war eher. Wo verglüht er?
      Alaska, Sibirien, Südafrika, Atlantischer Ozean, Paris?
    Weitere Antworten anzeigen

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