Terrorismus
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tunesien verspricht nach Anschlag «gnadenlosen» Kampf gegen Terror



Nach dem blutigen Angriff auf ein Museum in Tunis hat die tunesische Führung einen «gnadenlosen» Kampf gegen den Terror angekündigt. Präsident Béji Caïd Essebsi sagte am Mittwoch, das Land werde «bis zum letzten Atemzug» gegen seine Gegner kämpfen.

«Diese grausamen Minderheiten jagen uns keine Angst ein», sagte der tunesische Staatschef an die Adresse der Angreifer. «Ich möchte, dass das tunesische Volk versteht, dass wir uns in einem Krieg gegen den Terrorismus befinden.» Bewaffnete Angreifer hatten das Museum am Mittwoch gestürmt. 

Nach Angaben der Regierung starben kamen mindestens 21 Menschen ums Leben, unter ihnen 17 Touristen. Die Opfer stammten aus Polen, Italien, Spanien und Tunesien und womöglich aus Deutschland. Auch zwei Angreifer wurden getötet. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt, Essebsi besuchte einige der Verwundeten im Spital. Die Behörden suchen nach Beteiligten und Hintermännern.

Laut Regierungschef Habib Essid waren die Angreifer in Militäruniformen gekleidet und mit Kalaschnikows bewaffnet. Sie eröffneten demnach das Feuer auf die Touristen, während diese aus ihren Bussen stiegen, und jagten ihnen dann in das Innere des Gebäudes hinterher. Dieses liegt direkt neben dem Parlament. (feb/sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Kommentar

Kein Mensch versteht Syrien, weil alle von Syrien sprechen, aber etwas anderes meinen

2013 bat ich den algerischen Autor Yasmina Khadra bei einem Treffen in Paris, mir den Syrienkonflikt zu erklären. Seine lakonische Antwort: «Niemand versteht Syrien. Dort werden Kinder gefoltert und ermordet. Wer soll das verstehen?» Fast drei Jahre sind vergangen und ich verstehe noch immer nicht. Dafür reift eine Erkenntnis: Wenn Putin von Syrien spricht, meint er etwas anderes, als wenn Obama von Syrien spricht. Auch Erdoğan, König Salman und Netanjahu meinen je etwas anderes. Das …

Artikel lesen
Link zum Artikel