Ukraine
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Zwölf Polizisten verhaftet

Kiew macht Janukowitsch für Maidan-Blutbad verantwortlich



epa04125130 Ukrainian volunteers, members of the self defense forces of Maidan, line-up before their deployment at a training facility, at the Independence Square in Kiev, Ukraine, 14 March 2014. These volunteers are going to receive proper military training outside Kiev. Ukraine's Parliament backed on 13 March the creation of a new National Guard of 60,000 volunteers to supplement its conventional army forces, consisting of 130,000 soldiers. Ukrainian volunteers crowded the recruitment centers in response to the mobilization call, related to the Russian manouvers in Crimean peninsula. The USA and European Union have threatened sanctions against Moscow over the military standoff in the strategic Crimean peninsula, and are urging Russia to pull back its forces in the region and allow in international observers and human rights monitors. Crimea, which has a majority ethnic Russian population, is strategically important to Russia as the home port of its Black Sea Fleet.  EPA/ROBERT GHEMENT

Bild: EPA/EPA

Ein von der ukrainischen Übergangsregierung in Auftrag gegebener Untersuchungsbericht macht die abgesetzte pro-russische Staatsführung für das Blutvergiessen auf dem Maidan in Kiew verantwortlich. Der damalige Präsident Viktor Janukowitsch ordnete demnach die tödlichen Schüsse an. Auch Agenten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB seien in das Blutvergiessen verwickelt gewesen, sagte der Chef der ukrainischen Sicherheitsdienste, Valentin Naliwaitschenko, am Donnerstag. Dies wurde vom Geheimdienst in Moskau umgehend dementiert. 

Im Zuge dieser Untersuchung wurden ausserdem zwölf Mitglieder der «Schwarzen Einheit» festgenommen. Den Polizisten wird vorgeworfen, friedliche Demonstranten erschossen zu haben. Schon Estlands Aussenminister Urmas Paet äusserte in einem publik gewordenen Telefonat mit der EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton den Verdacht, radikale Oppositionskräfte könnten in die Todesschüsse verwickelt gewesen sein, um die Proteste weiter anzuheizen. (dwi/sda/reu)

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