Ukraine
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05064651 An unidentified Ukrainian lawmaker (2-R) pulls off Ukrainian Prime Minister Arseniy Yatsenyuk (R) from the podium in parliament during a session in Kiev, Ukraine, 11 December 2015. Prime Minister Yatsenyuk together with his government arrived to the Ukrainian Parliament to deliver his annual statement about results of Government working in 2015.  EPA/ALEKSANDR KOSAREV

Unzimperlich der eine, mit stoischer Ruhe der andere: Abgeordneter Barna und Premier Jazenjuk im Infight. 
Bild: ALEKSANDR KOSAREV/EPA/KEYSTONE

Hoselupf ahoi, armer Ukraine-Premier Jazenjuk! Plötzlich geht ihm einer an die Kronjuwelen ... 



Diese Liebe bleibt unerwidert und ist ... äh ... irgendwie seltsam. Der ukrainische Abgeordnete Oleh Barna, er ist Mitglied der Regierungspartei von Präsident Poroschenko, stürmt während einer Rede von Premier Jazenjuk dessen Pult. In der Hand: ein Strauss rote Rosen. Es ist der Beginn einer merkwürdigen Form der Liebesbezeugung: Barna tritt hinter Jazenjuk, legt seine Hände zärtlich um dessen Bauch (Lovehandle-Check?) und ... – wuchtet ihn rabiat weg vom Rednerpult.

Weil das nicht so recht gelingt, zündet Barna die nächste Eskalationsstufe: Er packt den «Hoselupf» alias «Kronjuwelen-Griff» alias «Autsch» alias «Adieu, Vaterglück» aus. Dem Premier eilt eine Unterstützerschar zu Hilfe, es fliegen die Fäuste, es wird umarmt gerangelt, was das Zeug hält.

Nettes Detail: Premier Jazenjuk bringt in der Zwischenzeit den Rosenstrauss in Sicherheit – für den Schatz daheim, oder so. Übrigens soll es eine Aussage von Jazenjuk, wonach Korruptionsbekämpfung nicht Angelegenheit des Staates sei, gewesen sein, die Barna angeblich so in Rage gebracht hat. (tat)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Nahe bei Donezk

Explosion in ukrainischer Mine – 17 Bergleute sterben

Bei der Explosion in einem ostukrainischen Kohlebergwerk sind mindestens 17 Menschen getötet worden. Ein Sprecher der Rettungskräfte sagte am Mittwochabend der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, von den 32 noch Verschütteten in der Region Donezk seien 16 tot aufgefunden worden.

Zuvor war bereits eine Leiche geborgen worden. Das Schicksal der anderen 16 Vermissten sei noch unklar. Zum Zeitpunkt des Unglücks am frühen Morgen befanden sich mehr als 200 Bergarbeiter in den Stollen. 

Zuvor hatte …

Artikel lesen
Link zum Artikel