Unvergessen
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Diego Maradona kann es nicht fassen, dass er zusammen mit diesem Bubi eine Pressekonferenz geben soll. bild: screenshot youtube

Unvergessen

Fussballikone Maradona erkennt Thomas Müller nicht – und bekommt dessen Rache zu spüren

3. März 2010: Nach einem Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Argentinien sollen Thomas Müller und Diego Maradona der Presse Red und Antwort stehen. Doch die argentinische Legende zickt rum, will Müller nicht kennen und verzieht sich.



Auch ein Weltmeister und Triple-Gewinner wie Thomas Müller fängt einmal klein an. Vor acht Jahren gibt das Bayern-Juwel sein Debüt in der Nationalmannschaft, im Freundschaftsspiel gegen Argentinien.

Müller spielt von Anfang an, zeigt eine ansprechende Leistung und wird in der 67. Minute durch Mesut Özil ersetzt. Die Deutschen verlieren mit 0:1, doch das Ergebnis bleibt eine Randnotiz. In den Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit rückt die anschliessende Pressekonferenz.

MUNICH, GERMANY - MARCH 03: Thomas Mueller of Germany  runs with the ball during the International Friendly match between Germany and Argentina at the Allianz Arena on March 3, 2010 in Munich, Germany.  (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Mit süssen 20 Jahren streift sich Thomas Müller erstmals das Trikot der deutschen Nationalmannschaft über. Bild: Bongarts

Müller genügt einem Maradona nicht

Neben Müller wird auch der damalige argentinische Trainer Diego Maradona aufgeboten. «El pibe de oro» ist sich natürlich gewohnt, neben Königen, Kaisern oder zumindest Jogi Löw zu sitzen, aber nicht neben irgend so einem pickligen Jungspund.

Maradona blickt erst völlig entgeistert aus der Wäsche, lamentiert dann wild gestikulierend über diese unhaltbare Situation und verzieht sich – ohne den für nicht ebenbürtig befundenen Müller eines einzigen Grusswortes zu würdigen.

«Ich wusste nicht, dass das ein Spieler war.»

Diego Maradona über Thomas Müller

Der unerfahrene Müller ist verständlicherweise etwas vor den Kopf gestossen und geht dann milde lächelnd auf die Aufforderung der DFB-Verantwortlichen ein, die PK zu räumen.

Widersprüchliche Aussagen

Der Mann mit dem Jahrhunderttor sitzt derweil entspannt im Nebenraum und gibt Autogramme. Wenig später kehrt die Ikone auf das mittlerweile «ausgemüllerte» Podium zurück – und macht die verwirrende Aussage: «Ich wusste nicht, dass das ein Spieler war.»

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Die legendäre Pressekonferenz von Müller und Maradona. Video: YouTube/Schicha Memel

Minuten zuvor hat er noch lauthals kundgetan, dass er nicht mit einem deutschen Spieler zusammen eine PK geben wolle. Seltsam. Zumal Müller gerade 70 Minuten unter den Augen Maradonas auf und ab gerannt ist. Immerhin entschuldigt er sich sogleich beim «Spieler».

Müller kennt vier Monate später, als sich die beiden erstmals wiedersehen, dennoch kein Pardon: Im Viertelfinal der Weltmeisterschaft 2010 gegen Maradonas Truppe köpft der spätere WM-Topskorer nach nur drei Minuten zum 1:0 ein – am Ende reisen die Südamerikaner mit einer 0:4-Packung im Gepäck zurück nach Hause. Und spätestens jetzt kennt Maradona Thomas Müller nur zu genau.

Unvergessen

In der Serie Unvergessen blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.
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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Huginsky 03.03.2018 12:30
    Highlight Highlight ...kleines, dickes Maradona...das waren noch Zeiten...
    • Tschüse Üse 03.03.2018 12:49
      Highlight Highlight Er ist kein ES....
    • Eksjugo 03.03.2018 14:12
      Highlight Highlight @Raembe: "Es" ist ein Insider.
    • kerZHakov 03.03.2018 14:55
      Highlight Highlight ES ist überbewertet. Ist ja nur ein böser Clown! 😊
  • derEchteElch 03.03.2018 09:17
    Highlight Highlight Nunja.. sorry.. Heulsuse Müller ist im Vergleich zu Maradona wirklich ein niemand. Nur eine kleine Heulsuse, ein Bubi eben.. und das bleibt er auch..
    • Töff aus Leidenschaft 03.03.2018 10:13
      Highlight Highlight Weltmeister, Champions Leauge Sieger, X-Facher Deutscher Meister, X-Facher DFB Pokal Sieger, WM Torschützenkönig...

      Ja Thomas Müller ist kein Sympathieträger, aber der Erfolg gibt im Recht
    • super_silv 03.03.2018 10:35
      Highlight Highlight Ich mag ihn, auch wenn ich sonst die deutschen und die Bayern im speziellen nicht mag. Aber neben all den braven durch den Verband erzogenen Fussballer die immer die selben antworten in den Interviews leiern, und mit ihren möchtegern Gettho tattoos auffallen, ist TM einer der wenigen echt geblibenen.
    • derEchteElch 03.03.2018 10:37
      Highlight Highlight Im Vergleich zu Maradona ist er dennoch ein „Niemand“. Legenden wird man nicht durch Statistiken, Titel und Rekorde, sondern durch das, was man als Gesamtes ist.
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