USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Geiseldrama in Nigeria

Michelle Obama: «Barack und ich sehen in diesen Mädchen unsere eigenen Töchter»

Michelle Obama hat sich in einer Botschaft zum Muttertag schockiert über die Entführung von über 200 Mädchen in Nigeria geäussert. «Barack und ich sehen in diesen Mädchen unsere eigenen Töchter», sagte die Gattin von US-Präsident Barack Obama.

«Wir sehen ihre Hoffnungen, ihre Träume – und wir können uns die Qualen vorstellen, die ihre Eltern jetzt durchmachen», sagte die First Lady in einer wöchentlichen Radioansprache, die ansonsten stets ihr Mann hält.

Mädchen sollen als Sklavinnen verkauft werden

Das Verbrechen hätten Terroristen begangen, die den Mädchen Schulbildung verweigern wollten. Viele Eltern in Nigeria zögerten, ihre Kinder zur Schule zu schicken, weil sie Angst hätten, dass ihnen etwas geschehe. 

Was in Nigeria geschehe, sei aber kein Einzelfall. Weltweit gingen 65 Millionen Mädchen nicht in die Schule, sagte Michelle Obama. Ihr Ehemann habe der Regierung in Nigeria jede Hilfe angeboten, um die Mädchen zu finden und nach Hause zu bringen.

Zu dem Verbrechen haben sich islamistische Terroristen der Gruppe Boko Haram bekannt. Die Mädchen waren vor knapp einem Monat verschleppt worden. Bis heute fehlt von ihnen jede Spur. In einem Bekennervideo hiess es, sie sollten als Sklavinnen verkauft werden. 

Boko Haram, die im muslimisch geprägten Norden Nigerias einen Gottesstaat errichten will, hat seit 2009 zahlreiche schwere Anschläge mit über 6000 Toten verübt.

Tausende Menschen solidarisieren sich auf Twitter mit den Mädchen und ihren Angehörigen: #BringBackOurGirls

(jas/sda)



Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

6ix9ine hat einiges auf dem Kerbholz – der Knastbesuch der Freundin macht's nicht besser

Seit November sitzt Tekashi 6ix9ine im Gefängnis. Dem Rapper werden unter anderem mehrere Raubüberfälle, Drogen- und Waffenhandel sowie Schutzgelderpressung zur Last gelegt. Ein Antrag auf Kaution und damit eine Haftentlassung bis zur Verhandlung im September haben die Behörden bislang abgelehnt.

Auf juristischer Seite sieht es also nicht gut aus für den 22-Jährigen. Aber immerhin auf private Unterstützung kann er setzen, denn seine Freundin Jade besuchte ihn im Gefängnis.

Den Beweis postete sie …

Artikel lesen
Link zum Artikel