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Edward Brooke

Erster direkt gewählter schwarzer US-Senator ist gestorben



Der erste direkt gewählte Schwarze im US-Senat, Edward Brooke, ist tot. Der Republikaner starb am Samstag im Alter von 95 Jahren, wie seine Partei mitteilte. Er eroberte bei der Wahl 1966 einen Sitz im Senat und vertrat dort bis 1979 seinen Bundesstaat Massachusetts.

Vor Brooke sassen bereits andere schwarze Politiker im Senat, sie wurden aber nicht vom Volk direkt gewählt, sondern von den Parlamenten der Bundesstaaten bestimmt.

File-This Oct. 28, 2009, file photo shows President Barack Obama greeting former Massachusetts Sen. Edward Brooke in the Rotunda on Capitol Hill in Washington, during a ceremony where Brooke received the Congressional Gold Medal. Brooke, the first black to win popular election to the Senate, has died. He was 95. Ralph Neas, a former aide, said Brooke died Saturday, Jan. 3, 2015, of natural causes at his Coral Gables, Fla, home. (AP Photo/Gerald Herbert, File)

Edward Brooke bei einer Ehrung durch Barack Obama.  Bild: Gerald Herbert/AP/KEYSTONE

Brooke diente nach seinem Jurastudium im Zweiten Weltkrieg und arbeitete später als Generalstaatsanwalt in Massachusetts. Er war der erste Afroamerikaner in den USA, der einen solchen Posten bekleidete.

US-Präsident Barack Obama bezeichnete Brooke 2009 bei einer Preisverleihung als Wegbereiter für andere schwarze Politiker. Der liberale Republikaner habe zeitlebens «Hürden eingerissen und Brücken geschlagen».

Obama war 2004 als dritter Afroamerikaner in den US-Senat gewählt worden. Nach ihm folgten noch der Demokrat Cory Booker und der Republikaner Tim Scott. Brooke sei ein «wahrer Vorreiter» gewesen, schrieb Scott im Onlinedienst Twitter. Seine Nachfolger könnten ihm «gar nicht genug danken». (feb/sda/afp)

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