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epa01256780 Salvadorean inmate Walter Rivera, 42, who is sentenced to 50 years under the charges of plagiarism and kidnapping, participates in a lethal injection death penalty demonstration at PAVON jail in Fraijanes, 26 kilomters east from Guatemala City, Guatemala, 15 February 2008. That facility has been re-enabled for the execution of 42 death sentenced, after President Alvaro Colom, denied a pardon for them.  EPA/ULISES RODRIGUEZ

Vorerst keine Hinrichtungen mit der Giftspritze mehr: Ohio stoppt Tötung von Verurteilten, nachdem es mehrfach zu schrecklichen Szenen gekommen war. Bild: EPA

Qualvoller Todeskampf nach Giftspritze

US-Bundesstaat Ohio stoppt alle für 2015 geplanten Hinrichtungen



Der US-Bundesstaat Ohio hat alle für dieses Jahr geplanten Hinrichtungen ausgesetzt. Die zuständige Gefängnisbehörde begründete den Schritt am Freitag mit anhaltenden Vorbereitungen für die Umsetzung neuer Richtlinien bei der Vollstreckung der Todesstrafe.

Zudem solle die Beschaffung neuer Substanzen sichergestellt werden, die zu Tötungen eingesetzt werden. 

In Ohio sollten 2015 sechs Menschen hingerichtet werden.

 Die Exekutionen wurden auf 2016 verschoben.

In Ohio hatte es vor rund einem Jahr Komplikationen bei der Hinrichtung eines Mörders gegeben. Augenzeugen beschrieben diese als qualvoll. Erstmals in den USA war dabei ein Mix aus dem Schmerzmittel Hydromorphon und dem Medikament Midazolam, mit dem Patienten vor Operationen beruhigt werden, eingesetzt worden. Der lange Todeskampf des Mörders zog Proteste und öffentliche Debatten nach sich. (sda/dpa)

Hier zwei der Fälle, die in den USA für Proteste sorgten:

Arizona: Erneute Hinrichtungs-Panne in den USA: Mörder verendet nach zweistündigem Todeskampf qualvoll >>

Oklahoma: Ungetestete Giftmischung: Mann stirbt nach verpfuschter Hinrichtung an Herzinfarkt >>

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