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U.S. President Barack Obama and Cuban President Raul Castro meet at the Summit of the Americas, in Panama City, Panama, Saturday, April 11, 2015. The leaders of the United States and Cuba held their first formal meeting in more than half a century on Saturday, clearing the way for a normalization of relations that had seemed unthinkable to both Cubans and Americans for generations. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Historisch: Raúl Castro und Barack Obama, die miteinander reden. Kuba und die USA nähern sich an. Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/KEYSTONE

Obama redete eine Stunde mit Castro – es soll ein «ehrliches Gespräch» gewesen sein 



US-Präsident Barack Obama hat nach eigenen Worten ein «ehrliches und fruchtbares Gespräch» mit Kubas Staatschef Raúl Castro geführt. «Wir sind in der Lage, ehrlich über unsere Differenzen zu reden», sagte Obama nach dem historischen Treffen am Samstag.

«Wir haben sehr verschiedene Ansichten, wie eine Gesellschaft zu organisieren ist», sagte Obama. Er machte klar, dass Washington auch weiterhin seine Stimme etwa bei Menschenrechtsverletzungen in Kuba erheben werde.

Zugleich signalisierte Obama, dass er bald über eine mögliche Streichung Kubas von der US-Terrorliste entscheiden wolle. Zunächst werde er die Empfehlung des Aussenministeriums prüfen. Nach Angaben des Weissen Hauses will Obama bereits innerhalb der nächsten Tage eine Entscheidung treffen.

Das Gespräch zwischen Castro und Obama in Panama habe rund eine Stunde gedauert, teilte das Weisse Haus weiter mit. Ein Hauptthema sei die geplante Wiedereröffnung von Botschaften gewesen. Beide Seiten wollten die ausstehenden Fragen möglichst bald lösen. (feb/sda/dpa)

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