USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Undated handout photo issued by London antique dealers Wartski via the Press Association on Wednesday March 19, 2014,  showing a rare Imperial Faberge Egg with the top open to reveal a clock. The London antique dealer says the gold ornament bought by an American scrap-metal dealer has turned out to be a rare Faberge egg worth millions.  Kieran McCarthy of Wartski says the egg was purchased at a Midwestern flea market for about $14,000.  He only began to suspect its value after seeing an article about the rare imperial Faberge Easter eggs made for Russian royalty.  He contacted McCarthy, who verified the egg as genuine and negotiated its sale to a collector.  Both buyer and seller want to remain anonymous, and Wartski did not disclose the sale price.  (AP Photo/Wartski, PA) UNITED KINGDOM OUT NO SALES NO ARCHIVE

Als würden Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen: Per Zufall entdeckt ein Amerikaner, dass bei ihm zu Hause ein 33 Millionen Dollar wertvolles Dekoei steht.  Bild: AP/WARTSKI PA

Schrotthändler entdeckt Millionenei

Wieso passieren solche Geschichten eigentlich immer nur den anderen?



Erst vor Kurzem bewies ein amerikanisches Pärchen einen goldenen Daumen und buddelte einen Topf voller Gold in seinem Garten aus. Die 1400 Münzen aus dem 19. Jahrhundert, die sich drin verbargen, sind sagenhafte 10 Millionen Dollar Wert. Glückspilze! 

Zu denen darf sich jetzt auch ein Schrotthändler aus den USA zählen: An einem Flohmarkt kaufte der Mann, der anonym bleiben möchte, dieses Zierei für 14'000 Dollar. 

Bild: AP/WARTSKI PA

Der Versuch, das Ei weiterzuverkaufen, misslang: Dem möglichen Käufer, der das Schmuckstück einschmelzen wollte, war der verlangte Preis zu hoch. 

Nach diesem Misserfolg lag das Ei jahrelang auf dem Küchentisch des noch unwissenden Glückspilzes herum. Bis er selbst neugierig wurde und «Ei» und den Namen «Vacheron Constantin», der ins Ei eingraviert war, bei Google eingab. Die Suchmaschine spuckte einen Artikel im britischen Telegraph über Fabergé-Eier aus. Der Titel: «Liegt dieses 33-Millionen-Dollar-Ei auf Ihrem Kaminsims?»

Bei dieser Zahl schlug das Herz des Mannes höher. Er kontaktierte den im Artikel erwähnten Experten Kieran McCarthy. Laut dem Telegraph hatte der Besitzer sein Ei in einem der Bilder wiedererkannt und nach dem Telefonat mit dem Experten völlig aufgeregt das nächste Flugzeug nach London bestiegen. Er habe tagelang nicht geschlafen.

«Es war so, als hätte Indiana Jones den verlorenen Schatz gefunden.»

Kieran McCarthy zu The Telegraph

Er brachte dem Juwelier Bilder seines Eies mit – und dieser wusste bereits nach einem kurzen Blick: Das ist es. «Es war so, als hätte Indiana Jones den verlorenen Schatz gefunden», so McCarthy. Nachdem er sich der Echtheit des Fabergé-Eies fast sicher war, machte er sich auf nach Amerika, um den «verlorenen Schatz» zu verifizieren. 

Das Ei lag in der Küche. Neben einem Cupcake. Und ist zweifelsfrei eines von nur 50 kreierten Fabergé-Eiern für die russische Zarenfamilie. 1887 von Zar Alexander III als Ostergeschenk an seine Frau Maria Fedorovna gedacht, 8,2 Zentimeter hoch und 33 Millionen Dollar wert. 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nachwuchs im Zoo – schwules Pinguin-Paar «adoptiert» Küken

Im Zoo von Indianapolis, USA haben zwei männliche Pinguine gemeinsam ein Ei adoptiert und ausgebrütet. Die Mutter hatte das Ei verstossen. Es handele sich um die ersten gleichgeschlechtlichen Pinguin-Eltern in der Geschichte des Tierparks, teilte der Zoo in einer Mitteilung auf seiner Website mit.

Gleichgeschlechtliche Pinguin-Paare sind keine Seltenheit. Da Männchen und Weibchen einen gleich starken Beschützerinstinkt aufweisen, spielt dies auch keine Rolle. Die Pinguine teilen auch in der …

Artikel lesen
Link zum Artikel