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das wichtigste im video. quelle: watson.ch, Instagram

Profi-Slackliner rettet Leben – dieser Mann wäre sonst wohl erstickt



Am Mittwochmorgen ist es in einem US-Skigebiet im Bundesstaat Colorado zu einer spektakulären Rettungsaktion gekommen. Dank der Geistesgegenwart eines Profi-Slackliners konnte ein Mann aus einer lebensgefährlichen Situation befreit werden. 

Ein Mann wollte am «Lenawee Mountain» an der Bergstation dem Sessel entsteigen, als sich sein Rucksack im Lift verfing. In der Folge wurde der Mann in Richtung Tal gezogen, wobei das Gepäckstück ihn zu strangulieren drohte. Es hatte sich um den Hals gewickelt.

Nach einer Weile konnte der Skilift angehalten werden, der Mann hing nun bewusstlos rund drei Meter über dem Boden. Anwesende Skilehrer versuchten, eine menschliche Pyramide zu bauen, um den Wintersportler aus seiner misslichen Lage zu befreien. Doch es lag zu viel Tiefschnee auf der Piste, die Pyramide wollte nicht gelingen. Es war der Moment, in dem Mickey Wilson einen «Heureka-Moment» hatte, wie er auf seinem Instagram-Profil schreibt.

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Die Rettungstat im Video. Video: YouTube/Tube99

Professioneller Slackliner

Mickey Wilson, selber Teilzeit-Skilehrer, hatte eigentlich frei an diesem Tag, eilte seinen Kollegen aber sofort zu Hilfe. Der 28-jährige Wilson ist jedoch nicht nur ein geübter Wintersportler, sondern auch ein professioneller Slackliner. Beim Slacklinen wird ähnlich wie beim Seiltanzen über ein Gurtband balanciert, das zwischen zwei Befestigungspunkten gespannt ist. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Slacklinen: Auch Kunststücke sind auf dem Gurtband möglich.  gif: giphy.com

Die Fähigkeiten, welche er sich beim Slacklinen angeeignet hat, kamen Wilson nun zur Hilfe. «Ich realisierte, dass ich auf den Liftmast klettern und mich dann auf dem Seil zum Sessellift balancieren könnte», so Wilson. Der 28-Jährige zögerte nicht lange und setzte seine Ideen in die Tat um. 

Und tatsächlich: Auf dem Seil des Sesselliftes hangelte sich Wilson wagemutig Meter für Meter nach vorne und erreichte nach kurzer Zeit den Sessel, in dem sich der Mann verfangen hatte.

Bild

Mickey Wilson schildert die Rettung auf Instagram. bild: instagram/mickeywilsonslacker

Mit dem Messer befreit

Zunächst habe er versucht, den Rucksack mit Kickbewegungen zu lösen, was aber nicht gelingen wollte, so Wilson. Doch dann habe ihm ein Mitarbeiter der Ski-Patrouille ein Messer zugeworfen, mit dem er den Mann habe befreien können. «Ich konnte es zum Glück gleich beim ersten Mal fangen», schreibt Wilson auf Instagram.

In der Folge konnte der Mann reanimiert werden und wurde in ein Spital bei Denver gebracht. Dem Mann geht es den Umständen entsprechend gut und er dürfte bald aus dem Spital entlassen werden. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn nicht per Zufall ein professioneller Slackliner vor Ort gewesen wäre. (cma)

Apropos gutes Timing: Das hatten auch diese Fotografen ... und wie! 

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21
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • John Mircovic 06.01.2017 13:35
    Highlight Highlight "Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn..." haha ja was wohl?
  • ströfzgi 06.01.2017 12:22
    Highlight Highlight Und die haben nichts Besseres zu tun als das zu Filmen?
    • TobiWanKenobi 06.01.2017 18:49
      Highlight Highlight Was hätten sie sonst tun sollen, einen Purzelbaum schlagen?
  • c_meier 06.01.2017 08:35
    Highlight Highlight sollte man Rucksäcke auf Sesselbahnen nicht immer vorne tragen? Wohl genau aus diesem Grund...
  • MacB 06.01.2017 08:34
    Highlight Highlight Wär bestimmt das erste, was ich machen würde. Einen Instagram-Post mit dem ersten Satz: "Heute habe ich jemandem das Leben gerettet." Phishing for compliments...

    Was aber keinesfalls die gute Tat an sich in ein schlechtes Licht rücken soll. Hat er gut gemacht :)
    • alessandro 06.01.2017 09:09
      Highlight Highlight Ach die liebe schweiz. Da ist jemand mal wirklich heroisch, rettet in extremis ein leben, berichtet darüber und bekommt ein genügend wegen der im nachhinein selbstdarstellerischen note.
      Einfach freude haben und nicht um jeden preis etwas negatives finden ist kein thema?
    • MacB 06.01.2017 11:42
      Highlight Highlight Man kann sich auch freuen, ohne es gleich der Welt erzählen zu müssen oder?
    • DerElch 06.01.2017 15:33
      Highlight Highlight Moldoch, in diesem Fall darf man stolz auf sich und seine Tat sein und das auch der Welt mitteilen.
      Wenn ich etwas ganz Extremes, Schlimmes, Freudiges oder Trauriges erlebe, habe ich schon auch das Bedürfnis, das jemandem mitzuteilen. Klar könnte das auch im privaten Rahmen die Familie sein aber er wählte Instagram und ich finde es ganz OK. Ist doch schön, ist ihm das gelungen und konnte er seinen Fähigkeiten so einsetzen! Da darf er ruhig stolz sein und von seinem Umfeld gelobt werden. Fishing for compliments – zu Recht.
  • Jolie Blabla 06.01.2017 07:50
    Highlight Highlight Schlimm wegen einem Rucksack fast gestorben. Wieso ist das Sesseli denn noch weiter gefahren? Ich habe auch immer Respekt vor den Sesselliftten. Bin einmal schon selber runtergefallen. Ich nehme den Rucksack immer ab und nach vorne.
  • iNDone 06.01.2017 07:08
    Highlight Highlight Ging es ihm nun gut oder den Umständen entsprechend?
    • lilie 06.01.2017 07:43
      Highlight Highlight @iNDone: Im Text steht, er könne bereits am Tag darauf aus dem Spital entlassen werden. Ich schätze, das bedeutet, dass es ihm gut geht. :)
    • iNDone 06.01.2017 09:36
      Highlight Highlight Das hab ich schon verstanden aber "es geht im den Umständen entsprechend gut" ist wirklich kein Journalisten-eürdiges Deutsch. Entweder geht es ihm trotz den Umständen gut oder es geht ihm den Umständen entsprechend. ;-)
  • pamayer 06.01.2017 06:45
    Highlight Highlight Slackliner sind sowieso die cüülsten😎😎😎
  • Meitlibei 06.01.2017 05:40
    Highlight Highlight Ist erwürgen nicht mit den Händen? Er wurde beinahe erhängt. *Besserwissermodus aus*
    • corsin.manser 06.01.2017 06:32
      Highlight Highlight Recht hast! Titel wurde angepasst.
    • Silas89 06.01.2017 06:39
      Highlight Highlight Perfekt wäre erdrosselt.
      [Klugscheisser off]
    • SemperFi 06.01.2017 06:39
      Highlight Highlight Das richtige Verb wäre wohl "strangulieren ".
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