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Fünf Jahre nach «Deepwater Horizon»: USA wollen sich besser vor Ölkatastrophen schützen



Nach der verheerenden Ölpest infolge der Explosion der Ölplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko wollen die USA neue Schutzvorschriften erlassen. Für ein Ventilsystem, das bei der Katastrophe versagt hat, soll es schärfere Vorschriften geben.

Betroffen sind sogenannte Blowout Preventer, wie die «New York Times» am Samstag berichtete. Diese gelten als letzte Schutzvorrichtung vor Explosionen gilt.

A dead crab sits among the oil from the Deepwater Horizon oil spill on a beach in Grand Terre Island, Louisiana in this June 9, 2010 file photo. April 20, 2011 is the first anniversary of the Deepwater Horizon rig explosion at BP's Macondo undersea well in the Gulf of Mexico. The accident killed 11 workers and triggered the United States' worst offshore oil spill, which was also the biggest ever accidental release of oil into an ocean.     REUTERS/Lee Celano/Files  (UNITED STATES - Tags: ANIMALS ANNIVERSARY DISASTER ENVIRONMENT)

Unzählige Tiere verendeten bei der Katastrophe. Bild: LEE CELANO/REUTERS

Bei der Explosion der vom britischen Ölriesen BP betriebenen Plattform waren am 20. April 2010 elf Menschen gestorben. Anschliessend floss 87 Tage lang Öl in den Golf von Mexiko, nach einer gerichtlichen Einschätzung 3.2 Millionen Barrel (je 159 Liter). 

Das Meer und die Küsten in der Umgebung wurden verschmutzt, die Natur in Mitleidenschaft gezogen und Fischer sowie Tourismusbetriebe erlitten teils schwere Einbussen.

Der Zeitung zufolge, die sich auf Regierungsbeamte beruft, wird das Innenministerium die neue Regulierung möglicherweise am Montag bekanntgeben. Bereits zuvor waren als Antwort auf die Katastrophe und auch mit Blick auf eine geplante Ausweitung von Ölbohrungen vor der südöstlichen Atlantikküste Vorschriften für Bohrlöcher verschärft worden. (feb/sda/dpa)

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