DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ukraine

Humanitäre Situation in Ostukraine verschlechtert sich laut UNO

06.08.2014, 01:5306.08.2014, 09:23

Die humanitäre Situation in der umkämpften Ostukraine verschlechtert sich von Tag zu Tag. Nach Angaben des Nothilfebüros der UNO leben 3,9 Millionen Menschen in der Region, in der es regelmässig zu Kämpfen kommt. Tausende sind geflohen.

«1376 Tote»: Ging.
«1376 Tote»: Ging.
Bild: KEYSTONE

«Die Infrastruktur ist zerstört, Strom gibt es kaum und Wasser nur ein paar Stunden am Tag», sagte John Ging vom Nothilfebüro am Dienstag in New York in einer Sondersitzung des Sicherheitsrates. Jeden Tag würden etwa 1000 Menschen aus dem Kampfgebiet fliehen. Seit Beginn des Konflikts seien 1376 Menschen getötet worden, mehr als 4000 seien verletzt.

«Kassettenbomben»: Vitali Tschurkin.
«Kassettenbomben»: Vitali Tschurkin.
Bild: EDUARDO MUNOZ/REUTERS

«Es ist ein echter Krieg», sagte Russlands UNO-Botschafter Vitali Tschurkin, der die Dringlichkeitssitzung gefordert hatte. «Trotz internationaler Abkommen setzt Kiew seine Militäreinsätze fort. Wohngebiete werden beschossen und es werden sogar Kassettenbomben eingesetzt.» Tschurkin sagte, Russland habe 800'000 Flüchtlinge aufgenommen. Laut UNO sind es 168'000.

«Heuchelei»: Rosemary DiCarlo.
«Heuchelei»: Rosemary DiCarlo.
Bild: Frank Franklin II/AP/KEYSTONE

Die USA warfen Russland Heuchelei vor. «Russland kann das alles beenden», sagte Vize-Botschafterin Rosemary DiCarlo. «Die Gewalt endet an dem Tag, an dem Russland seine Hilfe für die Aufständischen einstellt.»

Moskau müsse die Ukraine respektieren und die Besetzung der Krim beenden, sagte sie. «Und Russland muss endlich mit der Destabilisierung der Ostukraine aufhören.» (kad/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Warum YouTube Putins Propaganda-Sender verbannt hat

RT darf auf dem YouTube-Kanal keine Anti-Impf-Videos mehr verbreiten. Der russische Präsident ist sauer.

Die Corona-Impfdebatte ist derzeit das emotionalste Thema überhaupt. Es sorgt weltweit für gute Ratings, Clicks – und politische Verwirrung. Deshalb wird das Thema von Verschwörungstheoretikern, konservativen Medien und Kräften gepusht, die ein Interesse daran haben, die liberalen Demokratien des Westens zu destabilisieren.

Dass Wladimir Putin zu diesen Kräften gehört, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Der russische Präsident lässt nichts aus, wenn es darum geht, Nato und EU zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel