Diese Geräte verändern die Kriegsführung in der Ukraine
Der mittlerweile seit über vier Jahre andauernde russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die moderne Art, Krieg zu führen, nachhaltig verändert.
Um menschliche Verluste soweit wie möglich zu minimieren, setzen beide Kriegsparteien auf fliegende, schwimmende und neu auch immer mehr fahrende Drohnen.
Während fliegende und schwimmende Drohnen schon relativ bald nach Kriegsbeginn zu Aufklärungszwecken oder als Kamikaze-Waffen eingesetzt wurden, sind die ferngesteurten Boden-Drohnen relativ neu. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig – Logistik, Versorgung oder Bergung von Verwundeten.
Immer häufiger werden aber auch Boden-Drohnen für offensive Zwecke ausgerüstet und eingesetzt. Es werden Maschinengewehre oder Granatwerfer auf die Fahrgestelle montiert – oder die Drohnen werden nach Vorbild der fliegenden Drohnen mit Sprengstoff beladen und in feindlichen Stellungen zum Detonieren gebracht. Sowohl russische als auch ukrainische Propaganda-Videos zeigen im Internet und auf Social Media, wie das aussieht:
Boden-Drohnen helfen der ukrainischen Armee bei einem zentralen Problem: dem Personalmangel. Der Ukraine fehlen die Soldatinnen und Soldaten. Die neuartigen Kriegsgeräte können gefährliche Einsätze an der Front erledigen, ohne menschliche Infanterie zu gefährden.
Die Drohnen werden dabei aus Kommandoständen in sicherer Entfernung zur Front ferngesteuert. Wird die Drohne vom Gegner entdeckt und angegriffen, beschränkt sich der Verlust auf das Material.
Die Ukraine hat mit Boden-Drohnen sogar schon Gefangene gemacht
Auch Russland setzt auf Boden-Drohnen. Ein Blick in einschlägige Internetforen und Social-Media-Kanäle zeigt, wie die Kriegsparteien ihre jeweiligen Erfolge mit den von ihnen entwickelten Boden-Drohnen propagieren. Es herrscht ein regelrechtes Drohnen-Wettrüsten.
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