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Video: Youtube/watson (Musik: Big Zis)

Vom potentiellen Täter zum Opfer

Es ist Nacht. Eine Frau fühlt sich verfolgt. Der «Verfolger» merkt es. Was nun?

Viele Frauen fürchten sich, wenn sie nachts allein unterwegs sind. Vor allem dann, wenn sie plötzlich Schritte hinter sich hören, und ihnen ein Mann – wenn auch nur zufällig – auf den Fersen ist. Doch wie empfindet der vermeintliche Verfolger eine solche Situation?



«Wie fühlt es sich an, nachts eine Frau zu sein?» Unter diesem Titel macht aktuell ein Video im Internet die Runde, in dem Frauen zu sehen sind, die davon berichten, wie sich sich fühlen, wenn sie nachts allein auf der Strasse unterwegs sind. Allesamt berichten von einem mehr oder weniger ausgeprägten Angstgefühl und von verschiedenen Methoden, die sie anwenden, um sich sicherer zu fühlen. 

Eine von ihnen hat stets ein Taschenmesser dabei, die nächste wählt jeweils auf ihrem Handy die Nummer der Polizei, um im Fall des Falles nur noch auf die Anruftaste drücken zu müssen und die Dritte klemmt sich ihre Schlüssel zwischen die Finger, um jederzeit «kampfbereit» zu sein. Ihre Angst begründen sie damit, dass man in den Medien so häufig mit Gewalt konfrontiert wird und das abfärbe. So wie den Frauen im Video geht es wahrscheinlich vielen. 

Doch wir fragen uns: «Wie fühlt es sich an, in der gleichen Situation ein Mann zu sein?» Sind sich Männer diesen Ängsten der Frauen bewusst? Spüren sie sie vielleicht sogar? Und handeln sie deswegen entsprechend? Unsere Umfrage zeigt, dass viele Männer selber schon damit konfrontiert waren, dass eine Frau vor ihnen grundlos weggelaufen ist oder sich zumindest zu fürchten schien (siehe Video ganz oben).

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