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Kältewelle in New York fordert 18 Todesopfer

Video: watson/Emanuella Kälin

Kälter als in der Antarktis: Eisige Temperaturen in New York

10.02.2026, 15:2510.02.2026, 15:52

Seit zwei Wochen hält eine aussergewöhnlich heftige Kältewelle New York fest im Griff. Dabei sanken die Temperaturen wiederholt auf Tiefstwerte von bis zu -15 Grad. Somit herrschten tiefere Temperaturen als in Teilen der Antarktis. Damit erlebt die Metropole die längste ununterbrochene Phase mit Minustemperaturen seit 65 Jahren.

Die extreme Kälte hinterlässt deutliche Spuren im Stadtbild: Auf dem Hudson River treiben Eisschollen, und die Brunnen sind vollständig zugefroren. Um den Fährverkehr aufrechtzuerhalten, mussten Eisbrecher eingesetzt werden, die den Schiffen den Weg durch das gefrorene Wasser freimachen.

Besonders dramatisch ist die Lage für Obdachlose. Am 19. Januar riefen die Behörden den sogenannten «Code Blue» aus – eine Notfallmassnahme, die zusätzliche Schutzangebote aktiviert. Sie verpflichtet unter anderem die Polizei dazu, Menschen nicht aus U-Bahn-Stationen zu verweisen. Trotz dieser Massnahmen kamen nach offiziellen Angaben mindestens 18 Menschen infolge der anhaltenden Kälte ums Leben.

Inzwischen zeichnet sich jedoch eine leichte Entspannung ab. Die zuvor geltende Kältewarnung wurde am Montag aufgehoben und die Meteorologen rechnen ab Mitte der Woche mit steigenden Temperaturen. Prognosen zufolge könnten die Werte auf bis zu 4 Grad klettern.

Video: watson/Emanuella Kälin

(emk)

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38 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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rburri68
10.02.2026 16:46registriert Juni 2017
Arktis, Antarktis, hauptsache Norden.
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Minatori
10.02.2026 16:10registriert November 2025
Kann passieren in einem Drittweltland ohne soziale Sicherheit.
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Haarspalter
10.02.2026 18:18registriert Oktober 2020
Das passiert halt, wenn sich ein bestimmter New Yorker Grönland sooo sehr als Teil der USA wünscht…
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