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Schwarzer Peter Trump

Bild: montage: watson / material: keystone

Analyse

Joker oder Schwarzer Peter? Warum Trump auf die Rassismuskarte setzt

Sind die rassistischen Attacken des Präsidenten Ausdruck politischer Ohnmacht? Oder sind sie ein raffinierter Schachzug gegen die Demokraten?



Dass die Attacken auf die sogenannte «Squad» – die vier farbigen Abgeordneten Ilhan Omar, Alexandria Ocasio-Cortez, Ayanna Pressley und Rashida Tlaib – rassistisch gemeint waren, ist offensichtlich. Unklar ist, weshalb Trump zur Rassismus-Keule gegriffen hat. Es gibt dafür zwei diametral entgegengesetzte Erklärungen:

Die Trump-ist-in-Schwierigkeiten-These

Die Wahlen sind noch 16 Monate entfernt, doch der Wahlkampf hat bereits Fahrt aufgenommen. Trump hat dabei nicht besonders gute Karten. Obwohl die Wirtschaft brummt, dümpeln seine Zustimmungswerte nach wie vor zwischen 40 und 45 Prozent, ein lausiger Wert.

Schlimmer noch: Alle führenden Demokraten schlagen Trump im direkten Vergleich deutlich, Joe Biden liegt gar mit neun Prozentpunkten vorne.

U.S. Rep. Alexandria Ocasio-Cortez, D-N.Y., speaks as, from left, Rep. Rashida Tlaib, D-Mich., Rep. Ilhan Omar, D-Minn., and Rep. Ayanna Pressley, D-Mass., listen during a news conference at the Capitol in Washington, Monday, July 15, 2019. President Donald Trump on Monday intensified his incendiary comments about the four Democratic congresswomen of color, urging them to get out if they don't like things going on in America. They fired back at what they called his

Die «Squad» in Aktion: Rashida Tlaib, Ilhan Omar, Alexandria Ocasio-Cortez und Ayanna Pressley (von links nach rechts). Bild: AP

Das hat gute Gründe: Trump hat kaum politische Erfolge vorzuweisen. Er konnte Obamacare nicht abschaffen und hat auch keine Alternative dazu. Seine Steuerreform ist beim Mittelstand unbeliebt. Die Mauer an der Grenze zu Mexiko beschäftigt die Gerichte, aber keine Bauarbeiter. Die Situation an der Grenze ist chaotisch und menschenunwürdig.

FILE - In this May 29, 2019, file photo, special counsel Robert Mueller speaks at the Department of Justice in Washington, about the Russia investigation. To prepare for next week's high stakes hearing with Mueller, some Democratic members and staff are watching old video of his previous testimony. Others are closely re-reading Mueller's 448-page report. And most of them are worrying about how they'll make the most their short time in front of the stern, reticent former FBI director. (AP Photo/Carolyn Kaster, File)
Robert Mueller

Wird nun doch an einem Hearing aussagen: Sonderermittlern Robert Mueller. Bild: AP

Auch die dunkle Russlandwolke hängt nach wie vor über dem Präsidenten. Voraussichtlich am nächsten Mittwoch wird Robert Mueller vor dem Justizausschuss des Abgeordnetenhauses öffentlich aussagen. Die Gefahr, dass dabei Trumps gebetsmühlenartige Unschuldsbeteuerung («no collusion, no obstruction») ins Wanken gerät, ist gross.

Gerät Trump in Bedrängnis, greift er zum Smartphone und setzt Dutzende von Tweets ab. «Man kann bloss ahnen, was für ein Mix von Enttäuschungen den Präsidenten dazu angetrieben hat, die Tirade vom Sonntag vom Stapel zu lassen», kommentiert die «New York Times».

Das Ziel hat Trump damit erreicht: Seit Tagen sind die rassistischen Attacken das Thema Nummer eins in den USA.

Die Cleverer-Schachzug-These

Nach der Niederlage von Mitt Romney gegen Barack Obama gingen die Republikaner über die Bücher und kamen zum Schluss: Wenn wir uns nicht mit den Schwarzen und den Hispanics versöhnen, werden wir nie mehr eine Wahl gewinnen. Zu eindeutig ist der Trend der Bevölkerungsentwicklung.

epa05192898 Former Massachusetts Governor and 2012 United States Republican Presidential candidate, Mitt Romney, gives a speech at the Hinckley Instutite of Politics on the campus of the University of Utah denouncing Donald Trump, in Salt Lake City, Utah, USA, 03 March 2016. Mitt Romney, the 2012 Republican candidate for US president, called current Republican frontrunner Donald Trump a 'phony and a fraud' in a speech at the University of Utah. A Trump candidacy would have 'profound consequences' for the nation and the world, Romney said. 'The prospect for a safe and prosperous future are greatly diminished' by a Trump presidency, the former Massachusetts governor said. The speech comes as the Republican party leadership is pulling out all the stops to halt Trump's candidacy in the wake of his success on Super Tuesday.  EPA/Tom Smart

Hat gegen Obama verloren: Mitt Romney. Bild: EPA/EPA

Donald Trump war dies schnurzpiepegal. Er tat genau das Gegenteil, schürte eine rassistische Birther-Kampagne (die Behauptung, Obama sei nicht in den USA geboren worden) gegen Obama – und gewann.

2020 will er ganz offensichtlich mit dem gleichen Rezept wiedergewählt werden. So stellt die «New York Times» fest: «Mr. Trump hat niemals Interesse bekundet, alle Amerikaner auf seine Seite zu ziehen. Er tut alles, um die Gräben in der Gesellschaft zu vertiefen, indem er seine Gegner zur Weissglut treibt.»

Die Attacke gegen die «Squad» entspricht genau diesem Muster. Trump hat sich auf farbige Frauen eingeschossen, die alle eine progressive Politik vertreten. Er weiss, dass diese vier Frauen bei den gemässigten Demokraten umstritten und bei den unabhängigen Wählern unbeliebt sind.

Im Gleichklang mit Fox News und rechtsradikalen Radiotalkmastern wie Rush Limbaugh unternimmt Trump alles, die vier Frauen als heimliche Anführerinnen der Demokraten darzustellen. Täglich bleuen Sean Hannity & Co. ihren Zuschauern ein, Nancy Pelosi sei bloss auf dem Papier die Chefin der Demokraten. Die wahre Macht liege bei der «Squad», und wer sich dieser Macht nicht füge, werde niedergemacht.

Mit den Angriffen auf Ocasio-Cortez & Co. will Trump die Demokraten dazu zwingen, sich hinter die «Squad» zu stellen und so den Eindruck erwecken, dass tatsächlich die jungen Frauen das Sagen bei den Demokraten haben und die USA in ein «sozialistisches Venezuela» zu verwandeln suchen.

epa07717335 A woman protests as the motorcade transporting US President Donald J. Trump leaves at the Trump National Golf in Sterling, Virginia, USA,14 July 2019.  EPA/ERIK S. LESSER / POOL

Demonstrantin vergleicht Trump mit Hitler. Bild: EPA

Auf diese Weise will Trump nicht nur seine Basis hinter sich scharen. Er will damit auch die unabhängigen Wähler, vor allem die mittelständischen Frauen in den Vorstädten, dazu bringen, ihre Abneigung gegen ihn zu überwinden und ihm – als kleinerem Übel – ihre Stimme zu geben.

Mit der Wahl von Barack Obama schien es, als ob die USA endlich im Begriff seien, sich aus dem Rassismus-Sumpf zu befreien. Trump hat diese Illusion gründlich zerstört. Rassenhass und Identitätspolitik werden den Wahlkampf 2020 dominieren – und er dürfte einer der hässlichsten der amerikanischen Geschichte werden.

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Donald Trumps neuster Tweet löst Sturm der Entrüstung aus

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 19.07.2019 02:24
    Highlight Highlight Fun Fact: 47% der US-Amerikaner halten Trump für einen Rassisten.
    ABER 49% meinen, er würde nur von seinen Gegnern als Rassist diffamiert, um politische Vorteile zu gewinnen.

    http://www.rasmussenreports.com/public_content/politics/general_politics/july_2019/trump_a_racist_32_of_democrats_say_any_white_criticism_of_politicians_of_color_is_racist
  • FrancoL 18.07.2019 16:10
    Highlight Highlight Trump ist so wie er ist und es macht, lieber Philipp Löpfe, keinen Sinn in seinen Handlungen irgend einen grossen Sinn zu suchen oder erspähen zu wollen.

    Er ist und bleibt ein rassistischer Narziss, der genau mit seiner Art eine Schicht bedient/anspricht die offensichtlich in den Staaten so gross ist, dass sie ihn zum Präsidenten machen kann und wohl ihm auch die Wiederwahl sichert.

    Das Problem ist nicht Trump, sondernd diese Schicht und da hätten die Demokraten schon ab dem ersten Tag der Amtszeit Trump daran arbeiten müssen, um diese Schicht zu verkleinern. Das haben die DEMS verpasst.
  • Gender Bender 18.07.2019 08:43
    Highlight Highlight Islamisten als progressiv zu bezeichnen ist schon recht abenteuerlich. Tlaib ist erwiesene Geschichtsverfälscherin, so wie Köppel und Omar ist eine rassistische Antisemitin. Alles nachzulesen im www.
  • lilie 17.07.2019 21:14
    Highlight Highlight Alles Quatsch. Das würde ja voraussetzen, dass Trump irgendeinen Plan hat. Dabei hat er in der Mitte eines Satzes schon vergessen, was er am Anfang sagte.

    Nein, die Erklärung für die rassistischen Aussagen des Herrn Trump ist so plump wie derjenige, der sie getätigt hst:

    Trump ist Rassist.

    So banal ist das. Er ist nur der einzige, der das abstreitet, weil er das Selberkennungsvermögen einer Nacktschnecke* hat.

    * Entschuldige, Nacktschnecke, DU bist natürlich toll! 😘
  • Cremetörtchen 17.07.2019 21:10
  • schmettervogel 17.07.2019 20:18
    Highlight Highlight Dass diese (Ab)-Art von Wahlkampf überhaupt möglich ist haben sich die Amerikaner selbst zuzuschreiben. Demokraten und Republikaner "teilen" sich die Macht. Ist denn ein Entweder- Oder, eine Wahl? Für ein Land wie die Vereinigten Staten, ist das ein Zeichen von politischer Bequemlichkeit die sich jetzt auf brutalste Weise rächt.
    Was Trump mit seinen Wahlkampf Strategien veranstaltet ist brutal ,menschenverachtend und gefährlich. Die Zukunft sieht düster aus im Trumpland.
  • Zyniker haben es leichter 17.07.2019 18:11
    Highlight Highlight Identitätspolitik ist per Definition Rassismus (nennt es endlich auch so) und diese wird von Linken auf der ganzen Welt propagiert... Alle, die an TDS leiden, sehen einfach die Realität nicht mehr.
  • Doublethink 17.07.2019 17:15
    Highlight Highlight Ich denke, ob Trump wiedergewählt wird oder nicht wird stark vom demokratischen Kandidaten (oder Kandidatin) abhängen.
    Wenn es eine "extremistin" ist, wird sich die pol. mitte wieder spalten und es dürfte noch einmal sehr spannend werden.
    So wie ich das von hier aus beurteilen kann, haben es die demokraten in der Hand, einen "für viele wählbaren" Kandidaten aufzustellen, oder eben nicht.
  • Berner_in 17.07.2019 17:06
    Highlight Highlight Rassenhass und Identitätspolitik werden den Wahlkampf 2020 dominieren – und er dürfte einer der hässlichsten der amerikanischen Geschichte werden...

    Hässlich - hässlicher - am hässlichsten... da wird‘s mir zum Kotzen...
  • loquito 17.07.2019 16:55
    Highlight Highlight Meine These: er istveinfach ein Rassist und kanns nicht mehr verbergen, da er zusätzlich eon Narziss und Psycho ist....
  • m:k: 17.07.2019 16:48
    Highlight Highlight Die Aussagen sind ohne Zweifel rassistisch. Bernie Sanders vertritt teilweise ähnliche wirtschaftliche Ansichten und wurde nie aufgefordert in seine "Heimat" zurückzukehren.
    Ich finde nicht die Demokraten wurden gezwungen sich hinter irgendjemanden bzw. gegen Rassismus zu stellen. Das sollte - egal welcher Parteizugehörigkeit - für alle selbstverständlich sein. Bezeichnend ist dagegen, dass es die Republikaner nicht einmal jetzt schaffen, sich davon zu distanzieren. Das ist entlarvend und es bleibt die (kleine) Hoffnung, dass mind. die Hälfte der Amerikaner dies 2020 an der Wahl quittiert.
  • Rolf stühlinger (1) 17.07.2019 16:42
    Highlight Highlight Wer rassisten und neonazis um sich schart ist selber ein rassist und neonazi!
    Jeder depp in diesem land (ausser die natives) sind imigranten.. Jeder grenzdebile hillbilly und verblödete redneck ist ein imigrant.
    Aber nein es geht um die hautfarbe und religion und nur darum.
    Trump ist ein reinrassiger rassist!
    • lilie 18.07.2019 06:07
      Highlight Highlight @Rolf: Naja, genau genommen sind auch die Natives Immigranten, welche die ursprüngliche Bevölkerung verdrängten, die irgendwann den Kontinent besiedelte (also auch Immigranten).

      Ansonsten in jedem Punkt einig!
  • P. Silie 17.07.2019 16:40
    Highlight Highlight Gute Analyse Herr Löpfe. Auch ich habe zuerst den 'move' von Trump auch nicht verstanden, ihn dafür kritisiert, dass er die Demokraten von ihrer Zerfleischung abhielt, ja schlimmer noch, sie sogar wieder vereinte da man einen gemeinsamen Feind hat.

    Das WSJ jedoch hat eine interessante These (hier No. 2) erwähnt... wer weiss ob Trump das tatsächlich bewusst gemacht hat oder nicht.

    Eines weiss ich auf jeden Fall. Trump wird bezüglich seiner Taktik unterschätzt. Viel von seinem Getöse lenkt entweder geschickt von etwas ab, oder aber führt bewusst zu einem Ziel.
  • Linus Luchs 17.07.2019 16:25
    Highlight Highlight Könnte Trumps Rassismus nicht ein Steilpass für die Demokraten sein? Ein Drittel der US-Bevölkerung zählt nicht zu den Weissen*. Dieses Drittel müsste mobilisiert werden mit der Botschaft: „Trump spaltet unser Land. Trump grenzt euch aus. Er will die Rassentrennung zurück. Er will euch ‚nach Hause‘ schicken. Wir lassen das nicht zu. Amerika ist gross, wenn wir zusammenhalten!“ Wenn dieses Drittel zur Wahl der Demokraten bewegt werden kann und ein gutes Drittel der Weissen mitzieht, hätte man klar über 50 Prozent.

    * http://www.bpb.de/izpb/181064/gesellschaftsstruktur-der-usa?p=all
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fruchtzwerg 17.07.2019 16:24
    Highlight Highlight Mein Tipp: Trump verliert die Wahl zwar, weigert sich aber das weisse Haus zu räumen und erfindet eine irrwitzige Geschichte zum angeblichen Wahlbetrug des demokratischen Siegers. Fox News wird ihn dabei dann auch tatkräftig mit diversen Verschwörungstheorien unterstützen...
    • P. Silie 17.07.2019 16:46
      Highlight Highlight ...Aliens... und Russen... Sie vergassen russische Aliens!
    • Karl Marx 18.07.2019 08:26
      Highlight Highlight Haha, du beschreibst was die demokraten nach der letzten wahl gemacht haben.
    • loquito 18.07.2019 12:41
      Highlight Highlight Karl... Wet hat sich geweigert aus dme weissen Haus zu gehen?
  • Gawayn 17.07.2019 16:18
    Highlight Highlight Eine andere These
    Trump hat wie immer absolut keine Ahnung was er da gemacht hat und läßt die Stretegie die auf sein Blödsinn folgt von seinem Stab erledigen...
  • Bud Spencer 17.07.2019 15:43
    Highlight Highlight "It's the economy, stupid!"

    Darum wird Trump wieder gewinnen. Auch wenn er dabei nur die Früchte der Arbeit von Obama profitiert. Nur checken das 99% seiner Wähler nicht.
    • Triumvir 17.07.2019 16:29
      Highlight Highlight Aha ein Hellseher. Mit der "economy" wird's aber bald nicht mehr so rosig aussehen, zumal sich die Bremsspuren aufgrund "Trumponomics" bereits langsam abzeichnen. Noch nie gab es einen mieseren Potus als diesen xenophoben Typen!
    • Bud Spencer 17.07.2019 17:07
      Highlight Highlight Hey Sympathie hab ich ja auch nicht übrig für ihn. Von der Persönlichkeit magst du recht haben. Wirtschaftlich aber nicht. Seine Bilanz ist nicht grossartig, aber sie ist passabel. Und das interessiert seine Wähler zB im Rustbelt. Denen ist es egal mit welchen Demokraten er seine persönlichen Fehden hat

      Man sollte trotz Dissympathie eine gewisse Objektivität beibehalten...
    • Jessesgott! 17.07.2019 17:18
      Highlight Highlight Wenn du objektiv sein willst, solltest du und jeder Hobbypsychologe im Stande sein zu erkennen, dass dieser Mann sehr schwer psychisch krank ist. Wenn man dies anerkennt, spielt alles andere eine untergeordnete Rolle.
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