Wirtschaft
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Arbeitslosenquote steigt im Januar auf 3,8 Prozent



Im Januar ist die Arbeitslosigkeit erneut gestiegen. Die Quote beträgt nun 3,8 Prozent und ist damit so hoch wie seit fast sechs Jahren nicht mehr. Noch im Vormonat lag die Quote bei 3,7 Prozent.

Saisonbereinigt hat sich die Arbeitslosigkeit aber nicht verändert. Dies zeigen die neuesten Zahlen, die das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Dienstag veröffentlichte.

163'644 Personen waren im Januar bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV eingeschrieben. Das sind rund 5000 mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren sogar rund 12'600 Personen mehr ohne Arbeit. Das sind 8,4 Prozent mehr.

Bei den Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 24 waren etwa 21'100 ohne Stelle. Die Jugendarbeitslosigkeit erhöhte sich somit um 2,7 Prozent gegenüber Dezember respektive 8,6 Prozent gegenüber Januar 2015. (sda)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 11.02.2016 07:05
    Highlight Highlight Mehr Vorsicht bei der Ansiedlung von Arbeitsplätzen für Zuwanderer!

    Die Deindustrialisierung der Schweiz ist schon lange im Gang. Man hat die zunehmenden Schwierigkeiten kommen sehen. Umso bedenklicher ist es, dass die Wirtschaftsförderer immer noch die Ansiedlung von strukturschwachen Arbeitsplätzen, die vorwiegend von Zuwanderern besetzt werden, unterstützen.
    Wenn die Unternehmen in der Schweiz eine Abgabe leisten müssten, wenn sie Zuwanderer anstellen - wie das Prof. R. Eichenberger vorschlägt - würden sie es sich zweimal überlegen, welche Unternehmensteile sie in der Schweiz ansiedeln.
  • DerWeise 09.02.2016 10:15
    Highlight Highlight Frage mich, ob Unternehmen bei stetig steigender Arbeitslosigkeit - von den Ausgesteuerten will ich gar nicht sprechen - aufhören werden, aus dem Ausland zu rekrutieren...

    ...wahrscheinlich nicht.
    • FrancoL 09.02.2016 10:52
      Highlight Highlight Wieso soll ein Unternehmen drauf verzichten seine Selbstkosten zu senken? Weil die Käufer etwa bereit sind die höheren Selbstkosten durch höhere Preise auszugleichen?
      Das Rekrutieren aus dem Ausland wird dann abnehmen wenn der Käufer in der Schweiz bereit ist den entstehenden Mehrpreis zu bezahlen.
    • DerWeise 09.02.2016 11:26
      Highlight Highlight @FrancoL

      Mehrpreis? Nicht alles geht über Mehrpreis....

      Wieviel zahlst du an Mehrpreis für deine 20 Minuten Zeitung, wenn Tamedia auf niedrige Lohnkosten drängt und somit überproportional junge Deutsche* angestellt werden? Nichts, nur der Gewinn steigt...

      *nichts gegen Deutsche
    • FrancoL 09.02.2016 12:16
      Highlight Highlight @DerWeise; Man kann natürlich alle Beispiele anführen um einen Mehrpreis zu negieren!
      Erlaube mir dass ich mich auf Bereiche berufe welche im täglichen Leben nicht unwichtig sind und auch täglich gebraucht werden wie Alltagsgüter und zB auch dem Mietobjekt oder dem Wohneigentum. Bei vielen dieser Güter ist eine Preissteigerung, wenn die Zuwanderung wegfällt nicht zu verhindern. Schon heute bieten wir dem Kunden die Möglichkeit unsere Produkte mit weniger Importarbeitskraft erstellt zu beziehen, mit einem nicht Gewinn bedingten Aufpreis. Der Erfolg ist mehr als nur mässig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 09.02.2016 09:01
    Highlight Highlight Herr Schneider-Ammann wird dazu meinen, mit dieser Erhöhung habe man leider rechnen müssen. Politisch brauche es keine Gegenaktionen. Die Unternehmer stünden in der Pflicht. Die bewährte Sozialpartnerschaft spiele dabei eine gewichtige Rolle. Und unser duales Bildungssystem sei stark. Die Arbeitnehmenden müssen sich laufend weiter bilden. Ihm sei es lieber die Unternehmen richten es aus eigener Verantwortung heraus als dass die Politik mit noch mehr administrativem Aufwand die Wirtschaft behindere.
    • Scaros_2 09.02.2016 10:50
      Highlight Highlight Arbeitest du per Zufall bei dem Typen? :D Besser könnte man das nicht sagen ^^
  • Digital Swiss 09.02.2016 08:14
    Highlight Highlight Solche Daten mit trügerischem Informationscharakter machen den Leuten Angst. Wieviele offene Stellen werden nicht besetzt? Wie ist der Trend und der regionale und internationale Vergleich? Welche Ursachen haben dazu geführt und wie könnten diese angegangen werden?

    Infos einfach kopieren/publizieren aka 'Journalismus Automated 2.0' trägt zur Verunsicherung der schon angespannten Bevölkerung bei.
    • meerblau 09.02.2016 09:42
      Highlight Highlight Der Artikel stammt von der SDA. Eine Depeschenagentur ist nicht für Hintergrundberichte zuständig. Zumal ein solcher Artikel, wie du es wünschtst, nicht in 10min verfasst ist.
    • Digital Swiss 09.02.2016 13:06
      Highlight Highlight Zwei Aussagen:

      1. Im Januar ist die Arbeitslosigkeit erneut gestiegen.
      2. Saisonbereinigt hat sich die Arbeitslosigkeit aber nicht verändert.

      Welche Aussage bleibt bei Ihnen hängen?

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