DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Übernahme

Versicherung Helvetia will Konkurrentin Nationale Suisse kaufen und wird Nummer 3 im Versicherungsmarkt

ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS DIE HELVETIA DIE OESTERREICHISCHE TOCHTER DER BALOISE UEBERNIMMT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Hauptsitz der Helvetia Versicherung in Basel am Freitag, 17. April 2009. (KEYSTONE/Georgios Kefalas) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Veränderungen auf dem Schweizer Versicherungsmarkt geplant. Bild: KEYSTONE

Die Versicherungsgesellschaften Helvetia und Nationale Suisse wollen zusammengehen und so zur «klaren Nummer 3» im Schweizer Versicherungsmarkt werden. Helvetia unterbreitet den Aktionären der Nationale Suisse ein öffentliches Kauf- und Tauschangebot.



Der Verwaltungsrat von Nationale Suisse empfiehlt den Aktionären der Versicherungsgesellschaft, das öffentliche Angebot anzunehmen, wie es in einem Communiqué der beiden Firmen vom Montagmorgen heisst. Pro Nationale-Suisse-Aktie sollen die Aktionäre einen Gegenwert von 80 Franken in bar und neue Aktien erhalten. 

Marke «Helvetia» bleibt

Die neue Versicherung soll unter der Marke Helvetia auftreten, wie es weiter heisst. Die beiden Unternehmen erhoffen sich durch die Übernahme Kosteneinsparungen in der Grössenordnung von 100 bis 120 Mio. Fr. pro Jahr. Die Transaktion soll nach den Plänen der Unternehmen im zweiten Halbjahr 2014 abgeschlossen werden. 

Beschäftigen soll die neue Gruppe rund 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Umfang des Stellenabbaus machen die Firmen keine direkten Angaben. Während zwei bis drei Jahren wollen sie aber «viele Stellen von ausscheidenden Mitarbeitenden» nicht mehr besetzen. Die Führung der neuen Gruppe soll aus Personen beider Gesellschaften gebildet werden. 

Übernahmegerüchte seit Dezember 2013 

Der Zusammenschluss solle zu einer «starken» Versicherungsgruppe führen, die rund 9 Mrd. Fr. Prämien einnehmen und ein Gewinnpotenzial von über 500 Mio. Fr. haben soll. Im Schweizer Markt allein soll das Prämienvolumen der neuen Gruppe rund 5 Mrd. Fr. betragen.  

Spekulationen über eine Übernahme der Nationale Suisse halten sich seit einiger Zeit. Da neben Helvetia auch die Versicherungsgesellschaft Mobiliar ihre Beteiligung an Nationale Suisse in den vergangenen Monaten aufgestockt hat, machten Gerüchte über einen Übernahmekampf die Runde. Mit über 19 Prozent war die Mobiliar im April grösste Aktionärin der Nationale. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Mobility schafft es mit schwarzen Zahlen durchs Corona-Jahr

Der Autovermieter Mobility kam trotz der Pandemie mit schwarzen Zahlen durch das Corona-Jahr 2020. Nachdem der Lockdown im Frühling auch beim Carsharing-Anbieter zu einem Buchungseinbruch geführt hatte, erholte sich die Nachfrage danach wieder deutlich. Die Kunden nutzten statt dem öffentlichen Verkehr verstärkt Mobility-Autos für gelegentliche Fahrten.

Während des Corona-Lockdowns vom Frühling 2020 seien die Buchungen bei Mobility zeitweise um rund die Hälfte eingebrochen, teilte die …

Artikel lesen
Link zum Artikel