Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Starker Franken

Preisüberwacher will tiefere Gebühren für Strom und Gas



Der Preisüberwacher Stefan Meierhans will im laufenden Jahr der Politik genauer auf die Finger schauen. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz in Zeiten des starken Frankens zu erhalten, fordert er von den Behörden «grösste Zurückhaltung bei der Gebührengestaltung».

«In der aktuellen Situation sind konkurrenzfähige Preise essenziell», teilte der Preisüberwacher am Donnerstag mit. Dazu gehörten insbesondere die Strom-, Gas- oder Wasserversorgung.

Die Politik müsse mit tieferen Steuern und dem Abbau von Handelshemmnissen die Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Nur damit könne eine Produktionsverlagerung ins Ausland verhindert werden. Für die Exportwirtschaft seien Bestrebungen, den grenzüberschreitenden Handel zu erschweren, Gift.

Umgekehrt erwartet Meierhans, dass Importeure und Handel Wechselkursvorteile – soweit sie es nicht schon getan haben – unverzüglich den Konsumentinnen und Konsumenten weitergeben. Gemäss einer ersten Einschätzung klappt die Weitergabe besser als 2011, als Preissenkungen monatelang hinausgezögert wurden.

Zahlreiche Lösungen gefunden

Unter die Lupe nehmen will der Preisüberwacher im laufenden Jahr weiterhin die Preise bei der Post, beim öffentlichen Verkehr, im Energiebereich oder im Gesundheitswesen. So gehören beispielsweise die Medikamentenpreise auch 2015 zu den Schwerpunktthemen.

Im vergangenen Jahr erzielte der Preisüberwacher gemäss Jahresbericht 14 neue einvernehmliche Lösungen. Von Behördenseite wurden ihm 421 Tarifvorlagen zur Stellungnahme unterbreitet. «Monsieur Prix» gab zudem 72 konkrete Empfehlungen ab, am meisten zu Preisen und Tarifen im Gesundheitswesen. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Apple will selbstfahrendes Auto bis 2024: «Wie das erste Mal, als man ein iPhone sah»

Der Apple-Konzern peilt Insidern zufolge für das Jahr 2024 die Einführung eines autonomen Passagierfahrzeugs an, das einen Durchbruch bei der Akku-Technik enthalten könnte. Die 2014 begonnene Entwicklung eines eigenen Autos im Rahmen von «Project Titan» sei entsprechend weit fortgeschritten.

Dies sagten am Montag (Ortszeit) zwei mit der Sache vertraute Personen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Ein zentrales Element seien neu entwickelte Akkus, die deutlich niedrigere Kosten bei einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel