DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Untersuchung wegen Steuerdeals

Vize-Chef Sarasin tritt auch als Präsident der Handelskammer Deutschland-Schweiz zurück

03.11.2014, 10:2703.11.2014, 11:36

Anschuldigungen prominenter Kunden, eine Untersuchung wegen angeblich unsauberen Steuerdeals: Für Eric Sarasin wurde der Druck offenbar zu gross. Er tritt per sofort als Vize-Chef der Bank J. Safra Sarasin und als Präsident der Handelskammer Schweiz-Deutschland zurück.

Der Vorstand der Handelskammer bedauere ausserordentlich den Rücktritt des Präsidenten, heisst es in einer Medienmitteilung. Sarasin hatte das Amt des Präsidenten seit Mai 2003 inne.

Er weist aber alle Vorwürfe von sich. Er trete zurück, weil er sich unbelastet von anderen Aufgaben seiner Verteidigung widmen möchte, begründet die Bank am Freitag in einer Mitteilung seinen Entscheid. Die Bank akzeptiere den Rücktritt mit Bedauern, heisst es weiter.

Eric Sarasin stand seit längerem in den Schlagzeilen. So wirft der deutsche Investor Carsten Maschmeyer dem Bankier gemäss Presseberichten vor, dass er ihn um ein Millionenvermögen gebracht habe und ihn fast in eine unsaubere Steuertrick-Geschichte verwickelt hätte. (whr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie Barack Obama den Schweizer Banken eins auswischte – und die USA noch heute profitieren

Die Vereinigten Staaten von Amerika beherbergen zahlreiche Steuerparadiese. Wer um den Fiskus einen Bogen machen will, gibt laut einer neuen Studie den USA sogar den Vorzug gegenüber Panama.

Pandora Papers hin oder her: Viele superreiche Privatinvestoren lassen ihr Geld immer noch gern ausserhalb ihres Domizillandes verwalten. Eine neue Untersuchung des Beratungsunternehmens Deloitte Schweiz schätzt das Volumen des globalen «Offshore»-Vermögensverwaltungsmarktes auf rund 11.2 Billionen Dollar. Das entspricht rund fünf Prozent aller privaten Finanzvermögen im Jahr 2020. Allerdings: Vor zehn Jahren hatte der Anteil der Offshore verwalteten Gelder noch neun Prozent betragen.

Dafür gibt …

Artikel lesen
Link zum Artikel