Wirtschaft
Banken

Strafmass für Ex-Krypto-König Bankman-Fried wird verkündet

Strafmass für Ex-Krypto-König Bankman-Fried wird verkündet

28.03.2024, 12:3428.03.2024, 12:34

Für den wegen Betrugs verurteilten Kryptowährungs-Unternehmer Sam Bankman-Fried soll am Donnerstag das Strafmass mitgeteilt werden. Der New Yorker Richter Lewis Kaplan setzte die Verkündung laut Gerichtskalender auf 14.30 Uhr MEZ an.

FILE - FTX founder Sam Bankman-Fried leaves Federal court, Wednesday, July 26, 2023, in New York. Prosecutors asked a New York judge on Friday, March 15, 2024 to sentence FTX founder Sam Bankman-Fried ...
Sam Bankman-Fried.Bild: keystone

Der 32-jährige Gründer der Kryptowährungs-Börse FTX war im November von Geschworenen schuldig gesprochen worden. Schöpft Kaplan die vorgesehenen Strafen bei allen Anklagepunkten aus, könnten es mehr als 100 Jahre Gefängnis werden. Die Staatsanwaltschaft beantragte 40 bis 50 Jahre Haft.

Bankman-Frieds Anwälte schlugen rund sechs Jahre Haft vor. Sie verweisen unter anderem darauf, dass ein grosser Teil der Anleger dadurch entschädigt werden könne, dass einstige Investitionen von FTX zu Geld gemacht werde.

FTX, einer der grössten Handelsplätze für Kryptogeld wie Bitcoin, war Ende 2022 spektakulär zusammengebrochen. Bankman-Fried wurde auf den Bahamas festgenommen und an die USA ausgeliefert. Bankman-Fried wurde von Geschworenen schuldig gesprochen, weil unter seiner Führung FTX-Kundenvermögen heimlich in einen Hedge-Fonds gepumpt wurden. Als diese Geschäfte schiefgingen, klaffte bei FTX ein Milliardenloch. (saw/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Homeoffice-Regeln: «Habe von keinem Arbeitnehmenden gehört, der sich eingeschränkt fühlt»
FDP-Ständerat Thierry Burkart findet: Im Homeoffice sollen weniger starre Regeln gelten. Linke und Gewerkschaften sehen darin einen Angriff auf den Schutz von Arbeitnehmenden. Zu Recht? Eine Homeoffice-Expertin ordnet ein.
Die Kinder um 7 Uhr in die Krippe bringen, sich um 8 Uhr zuhause an den Schreibtisch setzen, bis 18 Uhr arbeiten, die Kinder wieder von der Krippe holen, Znacht machen, die Kleinen ins Bett bringen und danach nochmals schnell zwei, drei dringende Mails abarbeiten – dieser Alltag sei in der Schweiz bereits Realität. Das glaubte FDP-Ständerat Thierry Burkart schon 2016, als er die parlamentarische Initiative «Mehr Gestaltungsfreiheit bei Arbeit im Homeoffice» einreichte.
Zur Story