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Fast kein Stein bleibt auf dem anderen: Deutsche Bank wird massiv umgebaut



Die Deutsche Bank hat einen grundlegenden Konzernumbau beschlossen. Die Sparten werden neu zugeschnitten, die Führungsgremien neu geordnet, wie das grösste deutsche Finanzinstitut am Sonntag nach einer ausserordentlichen Aufsichtsratssitzung in Frankfurt mitteilte.

Leitgedanke des Aufsichtsrats beim Umbau sei, die «Komplexität im Management» zu verringern und damit den Kundenbedürfnissen sowie den Anforderungen der Aufsichtsbehörden besser gerecht zu werden.

Köpferollen steht bevor

Mit dem Konzernumbau gehen weitreichende Veränderungen in der Führungsstruktur einher. Der erweiterte Vorstand, das Group Executive Committee, werde ebenso aufgelöst wie 10 der derzeit 16 Vorstandsausschüsse, wie es hiess. Ausserdem verlasse Personalvorstand Stephan Leithner die Bank.

Der seit Juli amtierende neue Co-Chef John Cryan hatte einen Umbau bereits in Aussicht gestellt. Erst vor kurzem hatte die Deutsche Bank angekündigt, sie erwarte wegen gigantischer Abschreibungen für das dritte Quartal einen Rekordverlust. (egg/sda/dpa)

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