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Mosambik-Affäre: Credit Suisse muss hunderte Millionen Dollar Strafe zahlen

FILE - This Oct. 21, 2015, file photo shows the logo of the Swiss bank Credit Suisse, in Zurich, Switzerland. Switzerland
Die CS muss in den USA eine hohe Busse bezahlen. Bild: keystone

Mosambik-Affäre: Credit Suisse muss hunderte Millionen Dollar Strafe zahlen

19.10.2021, 22:3219.10.2021, 22:32

Die Mosambik-Affäre wird teuer für die Credit Suisse. Die Grossbank habe einer Zahlung von fast 475 Millionen Dollar zugestimmt, teilte die US-Börsenaufsicht SEC am Dienstagabend mit. Zudem verhängte die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma Auflagen für Kreditgeschäfte.

Die Credit Suisse habe im Zusammenhang mit Kreditgeschäften aus dem Jahr 2013 mit Staatsunternehmen aus Mosambik schwer gegen das Organisationserfordernis und die geldwäschereirechtliche Meldepflicht verstossen, teilte die Finma ihrerseits am Dienstagabend mit.

Deshalb verhängt die Finanzmarktaufsicht Auflagen für das Kreditneugeschäft der Credit Suisse mit finanzschwachen und korruptionsanfälligen Staaten. Damit schliesse die Finma ein Verfahren zur Durchsetzung des Aufsichtsrechts ab, hiess es weiter.

Konkret ging es um zwei vom Staat Mosambik garantierte Kredite von insgesamt einer Milliarde Dollar an zwei mosambikanische Staatsgesellschaften. Mit diesen Krediten, die fast sechs Prozent des Bruttoinlandproduktes von Mosambik ausgemacht hätten, sollten vor allem Küstenwachschiffe sowie eine Thunfischfangflotte finanziert werden, wie die Finma erklärte.

Dabei habe die Grossbank Hinweise auf Zweckentfremdung der Kreditgelder gehabt und schwer gegen die Meldepflicht von Geldwäscherei verstossen. (sda/awp)

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