Wirtschaft
Basel

Baselbieter Strafgericht spricht Uber-Fahrer schuldig

Baselbieter Strafgericht spricht Uber-Fahrer schuldig

07.11.2017, 17:1607.11.2017, 17:35

Ein Uber-Pop-Fahrer ist am Dienstag vom Baselbieter Strafgericht zu einer Busse und einer bedingten Strafe verurteilt worden. Der 40-Jährige hatte 2016 innert neun Monaten auf gut 13'000 Kilometern mit bezahlenden Fahrgästen fast 32'000 Franken eingenommen.

Der Einzelrichter taxierte die Uber-Fahrten angesichts der Einnahmen und der Kosten als unzulässig, da der Mann weder eine Bewilligung für gewerbsmässige Personentransporte noch eine Taxibewilligung hatte. Zudem fehlte dem Auto ein Fahrtenschreiber.

Das erstinstanzliche Gericht brummte dem Mann eine Busse von 500 Franken sowie eine bedingte Strafe von 60 Tagessätzen zu je 70 Franken auf. Der Verteidiger argumentierte erfolglos, die Fahrten für das amerikanische Fahrdienst-Unternehmen bewegten sich in einer rechtlichen Grauzone, seien aber nicht verboten, also nicht strafbar. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
3480 Franken pro Feinunze: Gold erreicht erneut Allzeithoch
Der Goldpreis hat ein neues Allzeithoch erreicht. Die Feinunze wurde am Montag im Frühhandel mit 4383,78 Dollar (umgerechnet rund 3480 Franken) bewertet und übertraf somit den bisherigen Rekordwert von 4381,52 Dollar aus dem Oktober.
Hintergrund sind eine Reihe wirtschaftlicher Kennzahlen aus den USA, die in der vergangenen Woche veröffentlicht worden waren. So lag die Zahl der im Land neu geschaffenen Arbeitsplätze unter den Erwartungen und die Inflationsrate sank. Beides deutete darauf hin, dass die US-Zentralbank ihre Leitzinsen weiter senken dürfte.
Zur Story