Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Baselbieter Strafgericht spricht Uber-Fahrer schuldig



Ein Uber-Pop-Fahrer ist am Dienstag vom Baselbieter Strafgericht zu einer Busse und einer bedingten Strafe verurteilt worden. Der 40-Jährige hatte 2016 innert neun Monaten auf gut 13'000 Kilometern mit bezahlenden Fahrgästen fast 32'000 Franken eingenommen.

Der Einzelrichter taxierte die Uber-Fahrten angesichts der Einnahmen und der Kosten als unzulässig, da der Mann weder eine Bewilligung für gewerbsmässige Personentransporte noch eine Taxibewilligung hatte. Zudem fehlte dem Auto ein Fahrtenschreiber.

Das erstinstanzliche Gericht brummte dem Mann eine Busse von 500 Franken sowie eine bedingte Strafe von 60 Tagessätzen zu je 70 Franken auf. Der Verteidiger argumentierte erfolglos, die Fahrten für das amerikanische Fahrdienst-Unternehmen bewegten sich in einer rechtlichen Grauzone, seien aber nicht verboten, also nicht strafbar. (sda)

Alles, was du über Uber wissen musst

Uber ist verloren – die unglaubliche Chronologie der Uber-Fails

Link zum Artikel

Travis Kalanick gegen Grossinvestor: Der Machtkampf bei Uber eskaliert

Link zum Artikel

Das Ende von Uber Pop in Zürich: Wie es der Konzern kommuniziert – und wie es wirklich war

Link zum Artikel

Uber stellt umstrittenen Fahrdienst in Zürich ein 

Link zum Artikel

Topmanager geht, 20 Mitarbeiter entlassen – Uber zieht nach Sexismus-Vorwürfen Reissleine

Link zum Artikel

Das Schweizer «Uber der Velokuriere» muss für seine Fahrer Sozialabgaben zahlen 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 07.11.2017 18:36
    Highlight Highlight Da werden die falschen Bestraft. Eigentlich müsste der amerikanische Konzern mit den Milliarden im Rücken hinstehen und sagen, Sie fuhren für uns. Wir verdienten Geld damit und nun übernehmen wir auch Verantwortung dafür und setzen uns für unsere Freelancer/ Mitarbeiter/ Partner, wie auch immer, ein. So macht man das unter Freunden!
  • Stirling 07.11.2017 17:48
    Highlight Highlight Also wenn ich Menschen mit meinem Auto herumfahre, die ich gerade eben kennengelernt habe und die mir aus Dankbarkeit etwas ans Benzingeld bezahlen, dann ist das strafbar? Wie oft darf ich Leute in der Gegend herumfahren bis es illegal ist? Ab wann ist der Personentransport in einem privaten Auto gewerbsmässig?
    Sorry ich versteh's nicht...
    Uber hin oder her, Kunden oder nur Bekannte die bezahlen, was macht das für einen Unterschied?
    • ands 07.11.2017 18:42
      Highlight Highlight Das ist kantonal geregelt. In Zürich gibt es eine Limite, wie viele Fahrten pro Monat maximal erlaubt sind. Steht in den meisten Artikeln zu Uber Pop in Zürich.
      Findet Google nichts, gibt die Polizei sicherlich gerne Auskunft.

Interview

«Ein Mord an einem 7-Jährigen: Das werde ich in meinem ganzen Leben nicht verstehen»

Der Mord am 7-jährigen Ilias erschütterte vergangenes Jahr die ganze Schweiz. Nächste Woche muss sich eine 76-jährige Frau vor dem Basler Strafgericht für die Tat verantworten. Vor dem Prozess sprechen die Eltern von Ilias über den Tag, der alles verändert hat.

Kommende Woche findet der Prozess gegen die 76-jährige Frau statt, welche am 21. März 2019 den 7-jährigen Ilias getötet hat. Die Staatsanwaltschaft sieht die psychisch schwer gestörte Frau als schuldunfähig an und beantragt eine Verwahrung. Die Eltern sind rechtlich Privatklägerschaft und machen eine Entschädigung und Genugtuung in noch nicht bekannter Höhe geltend.

Nach dem Prozess gegen die Frau müsse auch die Rolle des Staates aufgearbeitet werden, sagt der Luzerner Anwalt Artan Sadiku, der …

Artikel lesen
Link zum Artikel