Wirtschaft
Bitcoin

Bitcoin klettert wieder auf über 90'000 Dollar

Bitcoin klettert wieder über 90'000 Dollar.
Bitcoin notiert am Dienstagnachmittag wieder über 90'000 US-Dollar.Bild: Coingecko

Bitcoin klettert wieder auf über 90'000 Dollar

22.04.2025, 16:5122.04.2025, 17:09

Bitcoin ist auf den höchsten Stand seit Anfang März gestiegen. Am Dienstagabend kostete ein Bitcoin gut 90'400 US-Dollar.

Wie bei anderen Anlageklassen sorgten auch bei der bekanntesten Kryptowährung Erwägungen der amerikanischen Regierung für Bewegung, die Entlassung von US-Notenbankchef Jerome Powell zu betreiben.

FILE - In this July 31, 2019, file photo, Federal Reserve Chairman Jerome Powell speaks during a news conference following a two-day Federal Open Market Committee meeting in Washington. (AP Photo/Manu ...
US-Notenbankchef Jerome Powell.Bild: keystone

Unabhängigkeit von Zentralbanken ist wichtig

US-Präsident Donald Trump hatte sich mehrfach über die Weigerung der Federal Reserve beschwert, die Zinsen zu senken. Am Freitag hatte Kevin Hassett, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats der USA, gesagt, der Präsident prüfe, ob er in der Lage sei, Powell zu entlassen.

Die Unabhängigkeit der Zentralbanken von politischen Einflüssen sei wirklich wichtig für deren Arbeit, betonte Chicagos Fed-Präsident Austan Goolsbee in einer Reaktion am Sonntag.

Als Triebfeder fungiere derzeit auch ein schwacher US-Dollar bei gleichzeitig dünnen Handelsumsätzen, schrieb Experte Timo Emden von Emden Research. Für Unsicherheit dürfte ihm zufolge jedoch weiterhin der andauernde Handelsstreit sorgen. Eine erneute Eskalation des Konflikts könnte immer wieder zulasten von Risikoanlagen wie Bitcoin gehen. (awp/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Roger Köppel flirtet in Moskau mit Putin – und fragt nach Tipps für die Schweiz
Der «Weltwoche»-Chef darf in Moskau Russlands Machthaber eine Frage stellen. Köppel bedankte sich bei Russland für die Schweizer Neutralität – und holte einen Appell Putins an die Schweiz ab.
Überraschungsauftritt des Schweizer Verlegers in Moskau: Eigentlich sollte Roger Köppel bei einer Veranstaltung mit Kreml-Chef Wladimir Putin nur eine kurze Frage aus dem Publikum stellen. Doch der «Weltwoche»-Chef bauchpinselte den russischen Herrscher so sehr, dass dieser ihn persönlich dazu aufrief, ein kleines Referat zu halten. Mit dem Ende, dass der Schweizer seinem Gegenüber sogar versicherte, ihn beim Versuch zu unterstützen, die alte Russlandpolitik Deutschlands wieder einzuführen.
Zur Story