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Die Strände wie hier in Mallorca werden im Sommer 2021 voll sein. Dies denkt zumindest der Chef des Tui-Konzerns.
Die Strände wie hier in Mallorca werden im Sommer 2021 voll sein. Dies denkt zumindest der Chef des Tui-Konzerns. Bild: keystone

TUI-Chef erwartet normalen Ferien-Sommer 2021: «Gibt enorme Sehnsucht nach Reisen»

02.01.2021, 06:54

Der Tourismuskonzern TUI erwartet in diesem Jahr trotz der Coronavirus-Krise beim Reiseverkehr einen «weitgehend normalen Sommer». TUI werde allerdings nur rund 80 Prozent so viele Flugreisen wie in früheren Jahren anbieten, um eine optimale Auslastung zu erreichen.

Dies sagte Konzernchef Fritz Joussen der «Rheinischen Post» vom Samstag. In den Sommerferien sei es daher wahrscheinlich, «dass die Jets auf manchen Strecken im Mittelmeerraum schnell ausgebucht sind».

«Auf manchen Strecken im Mittelmeerraum werden die Jets wohl schnell ausgebucht sein. »
Fritz Joussen
Die TUI-Flieger sollen 2021 wieder voll sein.
Die TUI-Flieger sollen 2021 wieder voll sein. Bild: keystone

Laut Joussen geben viele Kunden in diesem Jahr mehr für Reisen aus. Ein Grund sei, dass Gutscheine für 2020 stornierte Reisen eingelöst würden. Ausserdem gebe es einen «hohen Nachholbedarf»: «Alle unsere Marktforschungen zeigen, dass es eine enorme Sehnsucht der Menschen gibt, nach dieser schwierigen Corona-Zeit wieder schöne Reisen machen zu können.»

Keine virtuellen Ferienerlebnisse möglich

Der TUI-Chef rechnet zudem damit, dass die begonnenen Coronavirus-Impfungen Reisebeschränkungen bald unnötig machen: «Wenn wir die besonders gefährdeten Gruppen vor einer Infektion geschützt haben, können die Einschränkungen insgesamt stark fallen.» TUI will nach Joussens Worten in diesem Jahr auch alle 16 Kreuzfahrtschiffe des Konzerns wieder einsetzen.

«Ein Ferienerlebnis lässt sich nicht digital ersetzen. »
TUI-Chef

Erst 2022 sei allerdings damit zu rechnen, dass die Tourismusbranche sich wieder auf das Niveau des früheren Rekordjahres 2019 erhole, 2021 werde allein wegen eines zu erwartenden noch schwachen ersten Halbjahres noch «ein Jahr des Überganges». Er sei aber sicher, dass sich das Urlaubsgeschäft deutlich schneller erhole als das allgemeine Reisegeschäft inklusive Geschäftsterminen: «Videokonferenzen ersetzen weiterhin so manches Gespräch, aber ein Urlaubserlebnis lässt sich nicht digital ersetzen.» (amü/sda/afp)

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So wird in Luzern geimpft

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quelle: keystone / urs flueeler
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