DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04611336 (FILE) A file photo dated 23 January 2007 showing a container ship in the seaport of Hamburg, Germany.  Germany's trade surplus hit a record high in 2014 after a slumping euro helped to power a surge in exports in December, data released on 09 February 2015 showed. Month-on-month exports from Europe's biggest economy jumped by 3.4 per cent in December after contracting by 2.2 per cent in November, the statistics office (Destatis) said. Analysts surveyed had predicted a more modest 1-per-cent gain in December. The euro lost more than 10 per cent of its value against the dollar last year amid the buildup to the European Central Bank's announcement last month of a new stimulus plan involving purchasing assets worth about 60 billion euros a month (68.1 billion dollars).  EPA/KAY NIETFELD *** Local Caption *** 50491447

Der tiefe Euro schiebt die deutschen Exporte an. Bild: EPA/DPA FILE

Apropos Krise: Deutsche Wirtschaft im Höhenflug

Die deutsche Wirtschaft bleibt auf der Überholspur: Trotz weltweiter Risiken sagen die führenden Konjunkturforscher für 2015 und 2016 einen kräftigen Aufschwung voraus.



Die Unternehmen in Deutschland profitieren vom billigen Öl, grosser Konsumfreude und mehr Exporten wegen der Euroschwäche. In ihrem am Donnerstag vorgestellten Frühjahrsgutachten hoben die deutschen Prognoseinstitute ihre Wachstumsprognose für 2015 deutlich von 1.2 auf 2.1 Prozent an. Die deutsche Regierung ist bislang vorsichtiger und sieht 2015 ein Plus von nur 1.5 Prozent.

«Der niedrige Ölpreis lässt den Deutschen mehr Geld für den Konsum, der niedrige Euro schiebt die Exporte an», sagte der Konjunkturchef des Ifo-Instituts, Timo Wollmershäuser, in Berlin.

Für das kommende Jahr erwarten die Institute, die im Auftrag der Regierung ihre Schätzung erstellen, einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1.8 Prozent. Stütze des Aufschwungs bleibe der private Konsum: Die Verbraucher würden wegen der niedrigeren Energiepreise sowie höherer Löhne mehr ausgeben.

Reformen angemahnt

Angesichts zu erwartender Milliardenüberschüsse des Staates fordern die Ökonomen die Regierung auf, eine Reform der Lohn- und Einkommensteuer anzupacken, um vor allem Bürger mit kleinem und mittlerem Verdienst zu entlasten.

Die Arbeitslosenquote soll von 6.7 Prozent (2014) auf 6.3 Prozent im laufenden Jahr und 2016 dann auf 5.9 Prozent sinken. Mit über 43 Millionen Erwerbstätigen sei 2015 wieder mit einem Beschäftigungsrekord zu rechnen. (whr/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das E-Auto gewinnt: Warum der Todesstoss für Benziner und Diesel nun viel früher kommt

Drohende Verkaufsverbote und strengere Abgasnormen beschleunigen das Ende von Benzin- und Dieselautos. Mehrere Hersteller haben angekündigt, ab wann sie keine «Verbrenner» mehr verkaufen. Die Pläne in der Übersicht.

Die Ansage von GM-Chefin Mary Barra glich einer Revolution. Ausgerechnet General Motors, Sinnbild der behäbigen US-Autobranche, preschte Anfang Jahr hervor und verkündete das Aus für den Verbrennungsmotor bis 2035.

Ford und Volvo stampfen Benzin- und Hybridfahrzeuge bis 2030 ein, BMWs Mini ist ab 2031 rein elektrisch unterwegs und Jaguar ab 2025. Den Smart gibt es schon jetzt ausschliesslich mit E-Antrieb und Audi und VW haben in den letzten Tagen angekündigt, keine neuen Verbrennungsmotoren zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel