Wirtschaft
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Microsoft kauft US-Spieleentwickler Zenimax Media für 7.5 Milliarden Dollar



Microsoft reisst sich den Hersteller von Spielehits wie

Bild: sda

Der US-Softwareriese Microsoft stärkt seine Gaming-Sparte um die Spielkonsole Xbox mit einem milliardenschweren Zukauf. Das Unternehmen gab am Montag eine Übernahmevereinbarung mit Zenimax Media bekannt, der Konzernmutter von Bethesda Softworks und einigen anderen bekannten Spieleentwicklern.

Demnach zahlt Microsoft 7.5 Milliarden US-Dollar in bar. Zenimax ist mit seinen Studios für Spielehits wie «Doom», «Fallout» oder «The Elder Scrolls» verantwortlich und hat laut eigenen Angaben rund 2300 Mitarbeiter.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Washington DC wurde 1999 gegründet und soll unter dem Konzerndach von Microsoft in seiner gewohnten Struktur und mit seinem bisherigen Führungsteam fortbestehen.

Die Übernahme muss noch von den zuständigen Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Microsoft rechnet damit, sie in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres abzuschliessen. Die Transaktion dürfte den Betriebsgewinn lediglich «minimal» beeinträchtigen, so der Konzern. Anleger nahmen die News verhalten auf, die Aktie reagierte kaum. (aeg/sda/awp/dpa)

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43 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Raudrhar
21.09.2020 17:09registriert December 2015
So lange die Spiele weiterhin auch für PC erscheinen und die Moddingfreiheiten, die wir geniessen, gewahrt bleiben, kann ich damit leben. Ansonsten... es wäre wirklich schade, wenn Skyrim und Fallout 4 meine letzten Beth- Spiele wären. :/
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Gurgelhals
21.09.2020 17:23registriert May 2015
Das ist durcaus eine "Holy Shit"-Meldung. Bethesda/Xenimax spielt zwar grössenmässig nicht in der ganz grossen Liga der 3rd Party-Giganten (= EA, Activison, Ubisoft, usw.), aber das ist doch ein ziemlich fetter Zukauf. Zu Xenimax gehört ein so legendäres Entwicklerstudio wie id Software; Arkane Studios gehören auch zu den zur Zeit interessenantesten Studios; und auch sonst sitzen Xenimax auf einer ganzen Menge von interessanten Spielreihen, da sie über die Jahre systematisch kleinere, eigenständige (und eigensinnige) Studios aufgekauft haben. id Software ist da nur das prominenteste Beispiel.
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Konsortin Sha'ira
21.09.2020 21:49registriert July 2020
Ich bezweifle ja, dass man die 7.5 Milliarden US-Dollar wirklich "in bar" bezahlt. Oder ich versteh was falsches darunter. Egal.
Ich hoffe, das bedeutet nicht noch mehr Verzögerung für TES: 6 und nicht noch mehr Pay4Win.
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