DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Microsoft kauft US-Spieleentwickler Zenimax Media für 7.5 Milliarden Dollar

21.09.2020, 16:1822.09.2020, 09:46
Bild: sda

Der US-Softwareriese Microsoft stärkt seine Gaming-Sparte um die Spielkonsole Xbox mit einem milliardenschweren Zukauf. Das Unternehmen gab am Montag eine Übernahmevereinbarung mit Zenimax Media bekannt, der Konzernmutter von Bethesda Softworks und einigen anderen bekannten Spieleentwicklern.

Demnach zahlt Microsoft 7.5 Milliarden US-Dollar in bar. Zenimax ist mit seinen Studios für Spielehits wie «Doom», «Fallout» oder «The Elder Scrolls» verantwortlich und hat laut eigenen Angaben rund 2300 Mitarbeiter.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Washington DC wurde 1999 gegründet und soll unter dem Konzerndach von Microsoft in seiner gewohnten Struktur und mit seinem bisherigen Führungsteam fortbestehen.

Die Übernahme muss noch von den zuständigen Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Microsoft rechnet damit, sie in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres abzuschliessen. Die Transaktion dürfte den Betriebsgewinn lediglich «minimal» beeinträchtigen, so der Konzern. Anleger nahmen die News verhalten auf, die Aktie reagierte kaum. (aeg/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Jetzt kommt die Tiktok-Tastatur: Logitech lanciert erstes Keyboard mit Emojis
Der Lausanner Computerzubehörhersteller verkauft eine neue Tastatur mit Smileys und anderen Sonderzeichen. Allerdings gibt es Zweifel, wie beliebt die lachenden Figuren bei der «Generation Z» überhaupt noch sind.

Sie gehört zu den grossen Profiteuren dieser Pandemie: Die Westschweizer Firma Logitech erzielte in den vergangenen knapp zwei Jahren Rekordumsätze, weil sich viele Kundinnen und Kunden mit Computerzubehör für ihr Homeoffice ausrüsteten – von Mäusen, über Kopfhörer bis hin zu Lautsprechern. Im per Ende September abgeschlossenen, zweiten Geschäftsquartal kletterte der Umsatz um 4 Prozent auf 1,31 Milliarden Dollar – ein neuer Höchstwert.

Zur Story