Wirtschaft
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Kolin Burges (R), a self-styled cryptocurrency trader and former software engineer who came from London, and fellow protester Aaron hold placards as they demonstrate against Mt. Gox, in front of the building where the digital marketplace operator is housed in Tokyo February 25, 2014. The website of Mt. Gox appears to be taken down, shortly after six major Bitcoin exchanges released a joint statement distancing themselves from the troubled Tokyo-based bitcoin exchange. Tokyo-based Mt. Gox was a founding member and one of the three elected industry representatives on the board of the Bitcoin Foundation.  REUTERS/Toru Hanai (JAPAN - Tags: BUSINESS CIVIL UNREST SCIENCE TECHNOLOGY)

Sitzstreik vor dem Mt.-Gox-Hauptsitz in Tokyo: Am 25. Februar protestierten Bitcoin-Händler gegen die plötzliche Schliessung der Bitcoin-Handelsplattform. Bild: Reuters

Also doch!

Bitcoin-Börse Mt.Gox ist pleite 

Mt.Gox, die grösste Handelsplattform für die Digital-Währung Bitcoin, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen hat über 50 Mio. Franken Schulden.



Die Bitcoin-Börse hatte bereits vor Tagen bis auf weiteres den Betrieb eingestellt. Anleger kommen nicht mehr an ihre dort gespeicherten Einlagen. An einer Pressekonferenz in Tokyo hiess es am Freitag, Mt. Gox habe Schulden von rund 6,5 Mrd. Yen (rund 52 Mio. Franken).

Die auch als «Hacker-Währung» bezeichneten Bitcoins gibt es seit 2009. Sie werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt, können aber auch im Internet mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden. 

Sie kommen vor allem bei Zahlungen im Internet zum Einsatz. Im vergangenen Jahr war der Kurs zeitweise über 1000 Dollar pro Bitcoin gestiegen. Die Schliessung von Mt. Gox stürzte die Währung in eine Vertrauenskrise. (erf/sda/dpa)

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