Wirtschaft
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Zypern

Ausschreitungen wegen Privatisierung in Zypern

Aus Protest gegen die geplante Privatisierung der zyprischen Elektrizitätsgesellschaft (EAC-AHK) haben Hunderte Angestellte versucht, das Repräsentantenhaus in der zyprischen Hauptstadt zu erstürmen. Offenbar gab es drei Verletzte.

Bei den Auseinandersetzungen setzte die Polizei Tränengas und Schlagstöcke ein, um die Demonstranten auseinander zu treiben. Das zeigten Aufnahmen des zyprischen Fernsehens (RIK). Die EAC-Mitarbeiter skandierten «Kein Verkauf des nationalen Besitzes» und «Hände weg von der EAC». «Sie (die Regierung) verkaufen die Kuh, um Milch zu kaufen», hiess es auf Transparenten.

Es handelt sich um die bislang härteste Reaktion auf die Sparmassnahmen und die geplante Verschlankung des Staates nach Beginn der Banken- und Finanzkrise in Zypern im März 2013. (tvr/sda)



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Wer lügt – die EU oder die Schweiz?

Viereinhalb Jahre und 32 Verhandlungsrunden lang diskutierten die EU und die Schweiz das Rahmenabkommen. Und doch ist völlig unklar, ob das Protokoll 1 zum Lohnschutz verhandelt wurde oder nicht. Ja, sagt die EU. Nein, die Schweiz.

Die EU-Kommission hat sehr genau Buch geführt über die Treffen, Telefongespräche und Verhandlungsrunden mit der Schweiz. So sprach EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker 23mal mit diversen Präsidenten der Schweiz, darunter in acht offiziellen Treffen. EU-Kommissar Johannes Hahn traf Aussenminister Ignazio Cassis siebenmal. Total kamen die EU und die Schweiz in den letzten viereinhalb Jahren auf 32 Verhandlungsrunden. Eine «unglaubliche Intensität», wie Kommissar Hahn im Dezember 2018 sagte.

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