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«Impossible Whopper»: Burger King testet Veggie-Burger mit Fleischgeschmack

02.04.2019, 12:3802.04.2019, 12:48
Bild: AP/AP

Veggie-Burger sind nichts Neues. Bislang unterschieden sie sich geschmacklich jedoch deutlich vom Original. Burger King testet jetzt in den USA zusammen mit dem Startup Impossible Foods einen Burger, der das ändern soll.

Viele hielten die Präsentation des neuen Burgers am Montag zunächst für einen Aprilscherz. Doch Burger King scheint es ernst zu meinen. In einer Filiale im amerikanischen Saint Louis verkauft das Unternehmen seit neustem Burger, die nicht vom Original aus gegrilltem Rindfleisch zu unterscheiden sein sollen.

«Impossible Whopper» heissen die. Und sie bestehen aus Pflanzen. Komplett vegan. Trotzdem können die Burger sogar «bluten». Dafür verwenden die Entwickler Hämoglobin, einen Stoff, der auch im Blut enthalten ist und überhaupt erst dafür sorgt, dass es rot ist.

Mit diesem Video wirbt Burger King für den Veggie-Burger.

Angeblich sind die Menschen und ihre Reaktionen echt. Behauptet zumindest Burger King.

Das Veggie-Hack soll Fleisch ersetzen können

Seit Jahren probiert und doktert Impossible Foods an dem veganen Hackfleisch aus dem Labor. Das Ziel: Auch leidenschaftliche Fleischesser sollen keinen Unterschied mehr schmecken. Der Chef des Unternehmens, Patrick Brown, sagte 2017 in einem Interview: «Wir haben uns fest vorgenommen, das gesamte Hackfleisch der Welt auf diese Weise zu produzieren.» In 50 Jahren würden Burger nicht mehr aus Rindfleisch, sondern aus veganen Produkten hergestellt werden, ist er sicher.

Das vegane Hackfleisch ist unter anderem als Burger schon in einigen Restaurants erhältlich. Die Testphase bei Burger King ist jedoch ein neuer Erfolg für Impossible Foods.

Auf dem Markt mit dem blutenden Veggie-Fleisch ist der «Unmögliche Whopper» nicht alleine. Auch Konkurrenz-Unternehmen haben ähnliche Produkte entwickelt. Burger des Unternehmens Beyond Meat gibt es mittlerweile auch in Deutschland.

(fh)

Vegi-Fleisch? watson macht den Burger-Test

Video: watson/Emily Engkent, Oliver Baroni
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