Wirtschaft
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KORRUPTIONSVORWÜRFE 

Zweite Verhaftung in Seco-Korruptionsaffäre 



ZUR MELDUNG EINE PERSON DES SECO SEI IN UNTERSUCHUNGSHAFT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. In der SECO-Korruptionsaffaere ist eine Person verhaftet worden. Jeannette Balmer, Mediensprecherin der Bundesanwaltschaft, bestaetigte am Freitag eine Meldung der Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund». Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Bern habe die Untersuchungshaft am Mittwoch bestaetigt. --- Sicht auf den Eingangsbereich des Staatssekretariat fuer Wirtschaft, SECO, am Donnerstag, 30. Januar 2014, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Seit vergangener Woche sitzt ein Seco-Mitarbeiter in Untersuchungshaft.  Bild: KEYSTONE

Die Bundesanwaltschaft hat ihre Ermittlungen in der Korruptionsaffäre im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) auf zwei weitere Personen ausgedehnt. Für eine dieser Personen sei Untersuchungshaft beantragt worden, bestätigte die Bundesanwaltschaft am Samstag einen Bericht im «Tages-Anzeiger». Weitergehende Angaben könnten im jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht werden, schreibt die Bundesanwaltschaft. Gemäss dem Zeitungsbericht dürfte es sich bei den zwei Personen um den ehemaligen CEO und den ehemaligen Direktor der involvierten Informatikfirma Fritz & Macziol AG handeln.

Die mutmassliche Korruptionsaffäre im Seco war vor über zwei Wochen aufgedeckt worden. Ein Ressortleiter im Seco soll zusammen mit Komplizen beim IT-Unternehmen Fritz & Macziol sowie einer Tochterfirma korrupte Geschäfte getätigt haben. Dem IT-Unternehmen sollen überteuerte Aufträge zugeschanzt worden sein. Im Gegenzug soll der Ressortleiter Geschenke wie etwa VIP-Tickets für Fussballspiele angenommen haben.

Seit vergangener Woche sitzt ein Seco-Mitarbeiter in Untersuchungshaft. Gemäss unbestätigten Berichten handelt es sich bei ihm um den unter Korruptionsverdacht stehenden Seco-Ressortleiter. Vergangenen Sonntag ist Dominique Babey, stellvertretender Leiter der Direktion für Arbeit im Seco und offenbar direkter Vorgesetzter des verhafteten Hauptverdächtigen, zurückgetreten. Vermutet wurde, dass er über Missstände bei der Vergabe von Aufträgen Bescheid gewusst habe. (sza/sda)

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