Wirtschaft
Gesellschaft & Politik

Ohne Kuh kein Dynamit, keine Steroide, kein Insulin

Mehr als nur Fleisch

Ohne Kuh kein Dynamit, keine Steroide, kein Insulin

07.09.2014, 18:1008.09.2014, 14:11
Melanie Gath
Melanie Gath
Redaktorin
Gelöschter Benutzer

Darf es vielleicht ein saftiges Steak, die Rinderkeule oder sogar das Filet sein? Nein, danke. Pinsel und Dynamit, bitte. Hausrinderrassen liefern nicht nur Fleisch, sondern auch Material, das die Basis für eine grosse Palette von Gebrauchsgegenständen bildet. Je nach Rind werden zwischen 50 und 70 Prozent des Gesamtgewichts verwertet und landen auf unserem Teller. Aus dem Rest, den Nebennieren etwa, können Steroide gewonnen werden. Was die Kuh neben Fleisch sonst noch liefert:

Bild
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Das einst verschmähte Twint hat 6 Millionen User und will sich neu erfinden
Noch nie wurde mehr getwintet. Doch die Rivalen schlafen nicht. Deshalb will die Schweizer Bezahl-App mit neuen Dienstleistungen punkten.
Der Start vor knapp zehn Jahren verlief harzig. Die Stimmen, die der jungen Bezahl-App ein kurzes Leben prophezeiten, waren entsprechend laut. Eine helvetische Insellösung sei gegen die Übermacht der grossen US-Zahlungsanbieter chancenlos, so der Tenor. Doch spätestens während der Corona-Pandemie explodierten die User-Zahlen. Inzwischen ist Twint die führende Bezahl-App der Schweiz mit mehr als sechs Millionen aktiven Nutzenden, die im letzten Jahr 901 Millionen Transaktionen tätigten. Dies gab Twint am Dienstag bekannt.

In einem Land mit neun Millionen Einwohnern bedeutet der neue User-Rekord, dass mehr als zwei von drei Menschen twinten. «Damit stärkt Twint die digitale Souveränität der Schweiz und schafft Unabhängigkeit von globalen Tech-Giganten», schreibt das Unternehmen.
Zur Story