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Athen und Gläubiger einigen sich auf Ziele für Primärüberschuss

Athen und Gläubiger einigen sich auf Ziele für Primärüberschuss

Griechenland und seine internationalen Geldgeber haben sich im Rahmen der Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket auf die Ziele für den Primärüberschuss in den kommenden zwei Jahren verständigt.
11.08.2015, 02:0611.08.2015, 02:06

2016 soll der Primärüberschuss demnach 0.5 Prozent und 2017 ein Prozent betragen. Das sagte ein hochrangiger griechischer Regierungsvertreter am Montagabend. Ökonomen betrachten beim Primärüberschuss den Haushalt eines Landes ohne Zinszahlungen. Den weiteren Überlegungen zufolge solle nach einem Rückgang von 0.5 Prozent 2016 die Wirtschaftsleistung 2017 um 2.3 Prozent wachsen.

Griechenland

Griechenland und die Vertreter der Europäischen Union (EU) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) verhandeln derzeit die Bedingungen für ein drittes Hilfspaket von bis zu 86 Milliarden Euro. Griechenlands Regierung will eine Grundsatzvereinbarung für das Programm spätestens am Dienstagmorgen präsentieren. Gelingt das, könnte das Land aus diesen Finanzhilfen die am 20. August fälligen Milliarden-Rückzahlungen an die EZB leisten.

In der Nacht zu Montag hatte nach Darstellung eines weiteren Regierungsbeamten in Athen die Schlussrunde der Verhandlungen begonnen. Unklar sind aber noch wichtige Punkte, wie das Gesamtvolumen, die Grösse der Einzel-Zahlungen, Details der Bankensanierung und die Privatisierungen. (sda/reu)

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