Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Eine Vernunftehe ist zwar nicht sexy, aber es lässt sich damit leben

Bei einem Grexit hätten Griechenland und Europa viel zu gewinnen – aber noch mehr zu verlieren. Urteile selbst!



Es kam, wie es kommen musste: Die Finanzminister konnten sich nicht einigen. Und so müssen jetzt heute Montag die EU-Staatsoberhäupter ran und eine Lösung mit Griechenland finden. Sonst ist der viel beschworene Grexit kaum mehr zu verhindern.

Rein menschlich gesehen wäre ein Austritt Griechenlands aus Euroland mehr als verständlich. Meist wird der Vergleich mit einer Ehe gebracht, und diese ist so zerrüttet, dass eine Scheidung für beide Seiten das Beste zu sein scheint. 

Lieber ein Ende mit Schrecken, und überhaupt: Die Tschechen und Slowaken haben bewiesen, dass man auch in Frieden auseinander gehen kann. Ein fataler Irrtum. Das Verhältnis zwischen Griechenland und der EU ist weit komplexer als eine Ehe und es steht auch viel mehr auf dem Spiel. Darum geht es:  

Zu gewinnen haben:

Griechenland

Bild

Europa

Bild

Zu verlieren haben:

Griechenland

Bild

Europa

Bild

Und das Fazit?

Die Scheidung von Griechenland und Europa ist extrem gefährlich. Selbst wenn ein Grexit kurzfristig wahrscheinlich kaum zu Chaos auf den Finanzmärkten führen würde, sind die mittelfristigen Folgen schlicht nicht abschätzbar. Auch politisch steht viel zu viel auf dem Spiel, als dass man eine Trennung in Kauf nehmen könnte. Deshalb darf es zu keiner Kurzschlusshandlung kommen. Eine Vernunftehe ist zwar nicht sexy, aber es lässt sich damit leben. 

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6

Deutschland nimmt über 2000 Flüchtende auf – Merkel spricht Klartext

Deutschland will insgesamt 2750 Geflüchtete von den griechischen Inseln aufnehmen. Das gab Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag in einer Mitteilung bekannt. Aufgenommen werden demnach 1553 Menschen aus 408 Familien, die durch Griechenland bereits als Schutzberechtigte anerkannt worden sind. Ebenso werde Deutschland bis zu 150 unbegleitete minderjährige Asylsuchende aufnehmen.

«Bereits erfolgt ist die Aufnahme von 53 unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden», so Seibert weiter. Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel