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Trumps Strafzölle als Bumerang: Defizite im Handel mit China und EU weiten sich aus

04.09.2019, 16:02
Noch mehr Defizit? Ja, Donald.
Noch mehr Defizit? Ja, Donald.Bild: AP

Das US-Handelsdefizit mit China ist im Juli trotz der Strafzölle auf Waren aus der Volksrepublik kräftig gestiegen. Die Importe aus der Volksrepublik übertrafen die Exporte dorthin um 32.8 Milliarden Dollar.

Das ist ein Plus von 9.4 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium in Washington am Mittwoch mitteilte. Das Defizit im Handel mit der Europäischen Union erreichte mit 20.1 Milliarden Dollar sogar ein Rekordhoch. Dazu trug auch bei, dass Deutschland im Handel mit Waren und Dienstleistungen mit den Vereinigten Staaten einen so grossen Überschuss erzielte wie seit fast vier Jahren nicht mehr.

US-Präsident Donald Trump ist das Defizit ein Dorn im Auge. Er kritisierte mehrfach, sein Land werde von wichtigen Handelspartnern wie China ausgenutzt. Die USA führten deshalb erst am Sonntag weitere Strafzölle auf chinesische Importe im Wert von 125 Milliarden Dollar ein.

Die neuen Abgaben von 15 Prozent treffen vor allem in der Volksrepublik produzierte Konsumartikel wie Lautsprecher, Kopfhörer und Schuhe. Im Gegenzug erhob China weitere Zölle von fünf beziehungsweise zehn Prozent auf mehr als 1700 US-Produkte.

Das gesamte Defizit der USA im Handel mit dem Rest der Welt schrumpfte im Juli leicht, und zwar um 2.7 Prozent zum Vormonat auf 54.0 Milliarden Dollar. Die amerikanischen Exporte legten um 0.6 Prozent auf 204.4 Milliarden Dollar zu. Die Importe schrumpften hingegen um 0.1 Prozent auf 261.4 Milliarden Dollar. (aeg/sda/awp/reu)

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