DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US-Handelsdefizit steigt vor Wahl auf höchsten Wert seit 14 Jahren

06.10.2020, 16:00
Bild: keystone

Das US-Handelsdefizit ist im August so hoch ausgefallen wie seit 14 Jahren nicht mehr. Die Importe übertrafen die Exporte um 67.1 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium in Washington am Dienstag in Washington mitteilte. Das ist ein Plus von 5.9 Prozent zum Vormonat und der höchste Wert seit August 2006.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 66.1 Milliarden Dollar gerechnet. Zwar stiegen die Ausfuhren um 2.2 Prozent, doch legten die Einfuhren mit 3.2 Prozent deutlicher zu. Von Januar bis August insgesamt erhöhte sich das Handelsdefizit um 5.7 Prozent auf knapp 422 Milliarden Dollar.

Die Entwicklung ist vier Wochen vor der Wahl ein Rückschlag für US-Präsident Donald Trump. Dieser hat das traditionell hohe Defizit immer wieder heftig kritisiert und wichtigen Handelspartnern wie China vorgeworfen, sein Land über den Tisch zu ziehen. Trump hat deshalb mit Strafzöllen einen Handelsstreit zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften auf beiden Seiten ausgelöst, der zu Jahresbeginn mit einer Teileinigung etwas entschärft wurde, bei der sich China zum Kauf zusätzlicher US-Waren verpflichtete. Das US-Defizit im Handel mit der Volksrepublik summierte sich im August dennoch auf fast 26.4 Milliarden Dollar. (aeg/sda/awp/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die wichtigsten Termine bis zu den US-Wahlen

1 / 10
Die wichtigsten Termine bis zu den US-Wahlen
quelle: keystone / usa biden harris handout
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ueli Maurer erwartet Aufhebung aller Massnahmen – und kritisiert die Medien
Bundesrat Ueli Maurer hadert mit der Coronapolitik – und auch mit dem Kauf des US-Kampfjets F-35. Vor allem aber sorgt sich der SVP-Finanzminister um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes: Die Schweiz drohe den Anschluss zu verlieren. Darum kämpft er für die Abschaffung der Emissionsabgabe.

Der Bundesrat sieht trotz rekordhoher Ansteckungszahlen von zusätzlichen Massnahmen ab. Ist die Regierung auf den Ueli-Maurer-Kurs eingeschwenkt: möglichst keine Einschränkungen?
Ueli Maurer:
Die Situation hat sich verändert. Omikron führt kaum zu schweren Krankheitsverläufen, darum kann man schrittweise normalisieren.

Zur Story