Wirtschaft
International

Lage verändert sich für Fluggesellschaft Swiss täglich

ARCHIV - SWISS-PILOTEN LEHNEN AUFGEBESSERTES GAV-ANGEBOT AB. ES DROHNT NUN EIN STREIK - Parked planes of the airline Swiss at the airport in Zurich, Switzerland on Monday, 23 March 2020. The bigger pa ...
Bild: keystone

Fluggesellschaft Swiss «hangelt sich von Tag zu Tag»

Für die Fluggesellschaft Swiss verändert sich die Lage angesichts der aktuellen Kriege im Nahen Osten von Tag zu Tag. Es ist sehr herausfordernd Sonderflüge zu organisieren. Oberste Priorität für die Swiss hat dabei die Sicherheit.
07.03.2026, 13:5207.03.2026, 13:52

Die Swiss hangle sich angesichts der Lage im Nahen Osten von Tag zu Tag, erklärte Swiss-Chef Jens Fehlinger in der «Samstagsrundschau» von Schweizer Radio SRF. Im Zweifelsfall stehe die Swiss immer auf der sicheren Seite für ihre Gäste und Beschäftigten.

Bei der Fluggesellschaft gebe es einen Krisenstab und man stehe in engem Kontakt mit dem Schweizer Aussendepartement (EDA). Es sei sehr herausfordernd Sonderflüge zu organisieren. Aber, «wenn Hilfe benötigt wird, ist die Swiss bereit». Wichtig sei es, dass dann die Leute vor Ort nach Maskat gebracht werden könnten, da die Swiss vom Oman nach Zürich fliege.

Jens Fehlinger (Chief Executive Officer) of Swiss International Air Lines speaks at the annual media conference of Swiss International Air Lines, on Friday, 6 March 2026 in Kloten. (KEYSTONE/Gaetan Ba ...
Swiss-Chef Jens Fehlinger.Bild: keystone

Den Flugbetrieb ans wichtige Drehkreuz Dubai und ins israelische Tel Aviv setzte die Schweizer Fluggesellschaft vorläufig aus. Der neue Krieg im Nahen Osten erschwere aber auch generell den Flugverkehr nach Asien, weil nur noch drei schmale Routen über den Nordpol, die Türkei/Aserbaidschan und Saudi-Arabien in der Luft zur Verfügung stünden.

Die Kapazitäten seien aber derzeit ausreichend. Es gebe zwar viel mehr Verkehr auf diesen Routen, aber die Flüge könnten dort sicher durchgeführt werden. Um den finanziellen Schaden für die Swiss aufgrund der aktuellen Kriege zu beziffern, sei es noch zu früh, sagte Fehlinger. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die neue First Grand Suite der Swiss
1 / 8
Die neue First Grand Suite der Swiss

Die Swiss hebt das Luxus-Fliegen noch eine Stufe höher.

quelle: swiss
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Passagiere des Sonderflug der Swiss sind gelandet
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
12 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
you-had-one-job
07.03.2026 14:16registriert August 2024
Hatte Jens nicht erst grad gejammert, dass die Swisshansa zuwenig Personal hat?

Ist halt schon ein Jammeri-Business die Fliegerei. Dabei steigen die Passagierzahlen in Zürich unaufhaltsam weiter an.
3727
Melden
Zum Kommentar
12
Wie viel verdient Russland am Irankrieg?
Der Krieg am Golf hat die Öl- und Gaspreise explodieren lassen und spült so Milliarden in die maroden Kassen des Kremls.
Noch Ende Februar dürften die düsteren Aussichten für die russische Wirtschaft die Ökonomen des Kremls um den Schlaf gebracht haben: Der Boom, der sich nach der Umstellung auf Kriegswirtschaft eingestellt hatte, schien sich dem Ende zuzuneigen und die finanziellen Reserven schmolzen aufgrund der seit 2023 strukturell sinkenden Weltmarktpreise für Öl und Gas wie Schnee an der Frühlingssonne. Die horrenden Kosten des Kriegs in der Ukraine rissen eine gewaltige Finanzierungslücke in den russischen Haushalt. Für das laufende Jahr rechnete Moskau mit einem Defizit von umgerechnet etwa 38 Milliarden Franken.
Zur Story