Wirtschaft
International

EU startet riesige Freihandelszone mit Mercosur-Staaten

EU startet riesige Freihandelszone mit Mercosur-Staaten

01.05.2026, 06:2501.05.2026, 06:25
epa12781102 European Commission President Ursula von der Leyen briefs the press on the latest developments regarding Mercosur at the European Commission in Brussels, Belgium, 27 February 2026. EPA/OLI ...
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. (Archivbild)Bild: keystone

Die EU und die südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay bilden seit diesem Freitag eine riesige neue Freihandelszone. Um Mitternacht trat ein dafür ausgehandeltes Abkommen vorläufig in Kraft.

Dieses schafft nach Angaben der EU-Kommission einen Markt mit etwa 720 Millionen Menschen. Es soll durch den schrittweisen Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen den Austausch von Waren und Dienstleistungen ankurbeln.

«Mit dem Start des EU-Mercosur-Abkommens zum 1. Mai gewinnt der Handel mit Südamerika für deutsche Unternehmen erheblich an Bedeutung – obwohl er bislang nur rund ein Prozent des gesamten deutschen Aussenhandels ausmacht», kommentierte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) zum Start der Freihandelszone. Eine Umfrage zeige, dass 44 Prozent aller international tätigen Unternehmen durch das Abkommen spürbare Auswirkungen erwarteten. «Das ist ein starkes Signal», sagte Aussenwirtschaftschef Volker Treier. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Nach Ständerats-Entscheid: 8 Grossbanken sollen Interesse an UBS-Fusion haben
Die UBS-Führung soll gekränkt sein, dass die Schweizer Politik sie viel stärker regulieren will, als sie sich das wünscht. Nun erwägen Ermotti und Co. offenbar einen internationalen Zusammenschluss.
Die Schweiz habe entschieden, «dass die UBS nicht willkommen ist»: So soll Colm Kelleher, der Verwaltungsratspräsident der UBS den Entscheid des Ständerats, die UBS zu 90 Prozent hartem Kernkapital zu verpflichten, quittiert haben. Darüber berichtet der «Sonntagsblick».
Zur Story