Wirtschaft
International

Trotz US-Zollstreit: China erwartet 5 Prozent Wirtschaftswachstum

Trotz US-Zollstreit: China erwartet 5 Prozent Wirtschaftswachstum

Trotz drohender Handelskonflikte und Problemen im Inland will China in diesem Jahr erneut ein Wirtschaftswachstum von rund fünf Prozent erzielen. Das geht aus dem Arbeitsbericht der Regierung hervor.
05.03.2025, 03:5705.03.2025, 03:57

Das Ziel gilt in Anbetracht der ökonomischen Lage in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt und der Streitigkeiten mit internationalen Handelspartnern als ambitioniert.

epa11941091 Chinese President Xi Jinping (2nd row C) and delegates stand during the opening ceremony of the Third Session of the 14th National People's Congress of China at the Great Hall of the  ...
Bild: keystone

China signalisiert mit dem Ziel Beobachtern zufolge, dass es Geld in die Hand nehmen will, um der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Eine geringe Inlandsnachfrage, schwaches Konsumvertrauen und die seit Jahren wabernde Immobilienkrise bremsen den Wirtschaftsmotor. Handelsstreitigkeiten drücken ausserdem auf die Ausfuhren der exportorientierten Wirtschaft.

Der Volkskongress mit rund 3000 Delegierten tagt ab heute in der Grossen Hallte des Volkes in Peking. Während der kommenden Tage bespricht das nicht frei gewählte Parlament in zahlreichen Sitzungen weitere Regierungsberichte, über die am Ende abgestimmt wird. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Orbán in Ungarn in Bedrängnis: Konkurrent Magyar erhebt schwere Vorwürfe
Bei der ungarischen Parlamentswahl könnte Viktor Orbán abgewählt werden. Jetzt erhebt sein Konkurrent schwere Vorwürfe gegen den Ministerpräsidenten.
Péter Magyar, Vorsitzender der ungarischen Oppositionspartei Tisza, hat Viktor Orbán vorgeworfen, mit Hilfe der ungarischen Nachrichtendienste gegen seine Partei vorgegangen zu sein. Auf X schrieb Magyar am Dienstag, die durch einen investigativen Bericht der Nachrichtenseite «Direkt36» bekannt gewordenen Ergebnisse überschritten «jede Grenze». Er sprach von einem «versuchten Putsch gegen Ungarn» und kündigte an, eine mögliche künftige Regierung seiner Tisza-Partei werde politische Verantwortliche und Geheimdienstchefs juristisch zur Rechenschaft ziehen.
Zur Story