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People-News

Das macht Jeff Bezos Ex-Frau mit den Scheidungs-Milliarden

Im vergangenen Jahr haben sich Amazon-Chef Jeff Bezos und seine Frau MacKenzie Scott getrennt. 1.7 Milliarden von der Summe, die der Autorin nach der Scheidung zugesprochen wurde, spendete sie jetzt für gemeinnützige Zwecke.



FILE - In this March 4, 2018 file photo, Jeff Bezos and wife MacKenzie Bezos arrive at the Vanity Fair Oscar Party in Beverly Hills, Calif. The founder of Amazon and his wife have made their largest political donation to date, giving $10 million to With Honor, a nonpartisan political-action committee devoted to helping military veterans running for Congress. (Photo by Evan Agostini/Invision/AP, File)

Da waren sie noch vereint: Jeff Bezos und Ex-Frau MacKenzie Scott Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision

Ein Artikel von

T-Online

«Ich habe keine Zweifel, dass der persönliche Reichtum eines Menschen das Ergebnis einer kollektiven Anstrengung sowie sozialer Strukturen ist, die einigen Menschen Chancen bieten und für unzählige andere Hindernisse bedeuten», schrieb MacKenzie Scott am Dienstag in einem Blogbeitrag. 

An mehr als 100 Organisationen gespendet 

Die 50-Jährige erklärte auch, dass sie bereits 1.7 Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 1.45 Milliarden Euro) an mehr als 100 Organisationen gespendet habe, die sich unter anderem gegen Diskriminierung und den Klimawandel sowie für die Rechte der LGBTQ-Gemeinde und das Gesundheitswesen einsetzten.

Nach ihrer Scheidung von Jeff Bezos  hatte Scott angekündigt, mindestens die Hälfte ihres Milliardenvermögens spenden zu wollen. Sie trat dazu der Initiative «The Giving Pledge» bei, wie die Organisation damals mitteilte. Die Unterzeichner verpflichten sich, zu ihren Lebzeiten oder in ihrem Testament mindestens die Hälfte ihres Vermögens gemeinnützigen Zwecken zukommen zu lassen.

MacKenzie hat ihren Nachnamen geändert 

In dem Blog kündigte MacKenzie Scott ausserdem an, dass sie den Nachnamen Bezos, den sie 1993 mit der Hochzeit annahm, abgelegt habe.

Das Paar hatte im Januar 2019 angekündigt, sich nach 25 Ehejahren scheiden zu lassen. Im April folgte die Einigung über die Aufteilung des gemeinsamen Vermögens. Scott überliess ihrem Ex-Mann 75 Prozent der Amazon-Aktien. Ihr Aktienpaket wurde damals mit rund 36 Milliarden Dollar bewertet.

Insgesamt wird ihr Vermögen auf 55.1 Milliarden Dollar geschätzt. Die gebürtige Kalifornierin soll damit die zweitreichste Frau der Welt sein. Die reichste Frau ist Françoise Bettencourt-Meyers, eine französische Industriellen-Erbin und Autorin von Bibelkommentaren. 

(JaH/t-online.de)

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hansueli_4 29.07.2020 19:40
    Highlight Highlight Weshalb wird nicht darauf eingegangen was er mit den Scheidungsmiliarden macht? Es war ja schliesslich gemeinsames Vermögen. Typisch, dass es so geschrieben wird als würde sie durch die Scheidung etwas gewinnen und er verlieren.
  • Rethinking 29.07.2020 16:41
    Highlight Highlight Produkte und Dienstleistungen mit überrissenen Margen verkaufen...

    Mitarbeitende unter schlechten Arbeitsbedingungen schuften lassen...

    Die Umwelt verschmutzen...

    Wenig Steuern zahlen...

    und dann spenden...

    Das nacht „Sinn“
    • Sharkdiver 29.07.2020 19:59
      Highlight Highlight Dir ist schon klar, das eine ist der Mann das andere macht die Frau.

      Ja Das macht Sinn
    • Rethinking 30.07.2020 14:01
      Highlight Highlight Ich habe e nicht spezifisch auf diesen Fall bezogen sondern generell wie unsere Systeme aktuell falsch laufen...
  • ThePower 29.07.2020 14:44
    Highlight Highlight Damit dürfte sie die neue Königin der Golddigger sein. Und diesmal habe ich lustigerweiser keinerlei Mitleid mit dem Mann, der ausgenommen wurde😏
    • Tom H 29.07.2020 15:17
      Highlight Highlight Sie war seit 1993 mit Bezos verheiratet, Amazon wurde erst 1994 gegründet.
      Deshalb glaube ich, dass sie Bezos nicht wegen seines Reichtums geheiratet hat und keine klassische Golddiggerin ist.
    • Lustiger Baum 29.07.2020 16:11
      Highlight Highlight Die Frau war massgeblich am Aufbau des Amazon Emperiums beteiligt. Ohne ihre Unterstützung wäre Bezos heute nicht Mr. Monopoly...
    • ThePower 29.07.2020 17:15
      Highlight Highlight Wenn sie mit ihm zusammen war bevor er reich geworden ist, ist sie natürlich kein Golddigger. Das macht es sogar noch besser😄
    Weitere Antworten anzeigen
  • DeDanu 29.07.2020 14:35
    Highlight Highlight 1,7 Milliarden von 55 Milliarden . Wie billig sich man doch gutmenschentum kaufen kann 🤔
    • stimpy13 29.07.2020 15:15
      Highlight Highlight Dir kann man auch Fr. 100.- schenken und Du beschwerst Dich darüber, dass es nicht Fr. 200.- sind, richtig? Es ist ihr Geld und sie kann aufgrund der aktuellen Gesetzeslage damit machen was sie will. 1'700 Millionen zu spenden darf man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen. Ich habe grössten Respekt vor dieser Grosszügigkeit.
    • Statler 29.07.2020 15:55
      Highlight Highlight @stimpy: ob man 100 von 200 Franken spendet, oder 1.7 Mia von 55 ist doch noch ein kleiner Unterschied.
      Ja, 1.7Mia sind viel Geld, aber das spürt die gute Frau nichtmal ansatzweise. Sie hat immer noch so viel Geld, dass sie vermutlich im Alleingang den Welthunger für 1 Jahr beenden könnte. Meine Bewunderung hält sich in Grenzen.
    • stimpy13 29.07.2020 16:29
      Highlight Highlight @statler: ich kann Deiner Argumentation leider nicht wirklich folgen. Was hat die Frau getan, dass sie das "spüren" muss? Sie war mit dem reichsten Mann der Welt über eine lange Zeit verheiratet und hat nun bei der Scheidung ein Vermögen geerbt. Ob sie es "verdient" hat oder nicht, tut nichts zur Sache. Sie muss damit gar nichts machen, was der Allgemeinheit gefällt, denn es ist ihr Geld. Trotzdem spendet sie einen für die allermeisten unbegreiflich grossen Betrag an gemeinnützige Zwecke. Ich begreife einfach nicht, wie man das geringschätzen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Guido Zeh 29.07.2020 13:56
    Highlight Highlight 55.1 Milliarden Dollar ist ihr Gesamtvermögen. Und sie spendet davon 1.7 Mia? Das soll nun besonders grosszügig sein? Der Wiener sagt zu spendablen Reichen: "Mit vollen Hosen lässt sich leicht stinken"...
    • Statler 29.07.2020 15:57
      Highlight Highlight Die Wiener bringen's auf den Punkt...
  • Ihre Dudeigkeit 29.07.2020 13:08
    Highlight Highlight Wenn die Gute das wirklich aus Selbstlosigkeit und nicht aus einem Geltungsdrang macht, dann Chapeau. Auch wenn man sehr viel hat, 1.4Mia ist doch ein anständiger Batzen. Ehe hat sich auf alle Fälle gelohnt.
    • Zerschmetterling 29.07.2020 14:36
      Highlight Highlight Auch aus Geltungsdrang wäre zu spenden immernoch besser als den Zaster für nutzlosen shit rauszuhauen...
    • adf32 29.07.2020 14:40
      Highlight Highlight Ganz ehrlich, ob sie dies aus Selbstlosigkeit oder Geltungsdrang macht, ist mir einigermassen egal. Hauptsache, die genannten Organisationen erhalten diese 1.7 Milliarden Dollar.
    • kettcar #lina4weindoch 29.07.2020 15:01
      Highlight Highlight Wäre Bezos dort wo er jetzt ist ohne sie? Er sagt nein. Die Ehe hat sich wohl auch für ihn gelohnt. Ihr Kommentar ist ziemlich eindimensional.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 29.07.2020 12:53
    Highlight Highlight «Ich habe keine Zweifel, dass der persönliche Reichtum eines Menschen das Ergebnis einer kollektiven Anstrengung sowie sozialer Strukturen ist, die einigen Menschen Chancen bieten und für unzählige andere Hindernisse bedeuten»

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