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Das waren die besten Super-Bowl-Werbungen 2020



Der Super Bowl ist super für die Werbetreibenden. Selten ist der Augenblick günstiger, seine verkaufsfördernde Botschaft an Herrn und Frau Amerikaner zu übermitteln – denn sage und schreibe 100 Millionen schauen zu. Obwohl «günstig» das falsche Wort ist: Eine Werbesekunde kostete in diesem Jahr 180'000 Franken. Kein Wunder, lassen sich die Werbetreibenden bei solchen Preisen was Besonderes einfallen.

Jedes Jahr kürt das Branchenblatt Adweek die besten zehn Super-Bowl-Werbungen. Und das sind die Gewinner.

Rocket Mortgage

Aquaman Jason Momoa zeigt uns nicht nur sein vermeintliches Zuhause, sondern auch sein vermeintlich wahres Gesicht. Er, der Traumdude mit Traummähne und Traumbody, ist eben doch einer von uns. Aber es braucht schon sehr viel Spezialeffekte dafür.

Porsche

Porsche setzt auf den Elektro-Taycan – und Fahrspass und Tradition und Multikulti-Protagonisten mit unglaublichen Fahrfähigkeiten mit Mut, aber eben doch auch mit Vernunft. Glattgebügelter kann ein Autospot nicht sein.

Microsoft

Kein Produkt, sondern ein Image will Microsoft verkaufen. Sei die Person, die den Unterschied macht, lautet die Message. Botschafterin ist Katie Sowers, die Assistenz-Trainerin in der Offensive der San Francisco 49ers. Sie ist die einzige LGBT-Trainerin in der NFL, aber an diesem Abend nicht die einzige LGBT-Werbebotschafterin während der Super-Bowl-Pausen.

Tide

Die Haha-Serie «It’s Always Sunny in Philadelphia» hat sich in den Schweizer Wohnzimmern nie so breitgemacht wie «Big Bang Theory» oder «How I Met Your Mother». Völlig zu Unrecht. Denn die Show ist weit schräger und unkorrekter – und ausserdem spielt Danny DeVito mit (ab der zweiten Staffel). Der eigentliche Star ist aber der mit (immer neuen) Zwängen behaftete Charlie. Und genau den sehen wir in diesem Spot ...

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Video: YouTube/Tide

... und seinen Fortsetzungen.

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Video: YouTube/Tide

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Video: YouTube/Tide

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Video: YouTube/Tide

Mountain Dew

Brian Cranston macht in diesem «Shining»-Verschnitt auf Jack Nicholson. Und wenn einer besser als das Original ist, dann Brian Cranston. Und genau das ist hier die Botschaft.

Snickers

Snickers schiesst mit seinem Spot gegen einige der anderen Werbetreibenden – und andere moderne Saumödeli. Und zeigt damit, dass irgendjemand bei Snickers sehr vieles begriffen hat. Dieser Spot spricht uns so richtig aus dem Herzen und ich persönlich hätte ihn als Nummer eins gesehen.

Hyundai

Der südkoreanische Automobilhersteller castete ein ganzes Starensemble: Chris Evans, John Krasinski, Rachel Dratch und David «Big Papi» Ortiz. Und das alles nur, um sein Smartpark-Feature vorzustellen. Trotzdem recht witzig.

Amazon

Amazon hat für seine kleine Zuhörerin Alexa Top-Talkerin Ellen DeGeneres und deren Freundin, die Schauspielerin Portia de Rossi, engagiert. Ob der unterhaltsame Spot reicht, uns zu überzeugen, dass wir jetzt unbedingt von Amazon ausspioniert werden wollen? Geschadet hat der Spot sicher nicht.

Google

Google setzt nicht auf Humor, sondern auf die Tränendrüse. Wir finden das so so lala. Aber Adweek wertet den Spot als zweitbesten. Na ja.

Jeep

Gestern war nicht nur Super Bowl, gestern war auch der Groundhog Day. Dabei handelt es sich um eine amerikanische Tradition, das Wetter aufgrund des Verhaltens eines Murmeltiers vorauszusagen. Die Tradition wurde aufgrund des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1993 weltbekannt. Dort erwacht Bill Murray alias Phil Connors jeden Tag aufs Neue am Groundhog Day – und erlebt dieselben Dinge bis zur Verzweiflung. Doch im Hollywoodstreifen fehlte ein aufregendes Auto. Das glaubt Jeep jetzt erfunden zu haben.

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Video: YouTube/Jeep

(tog)

Brady, Busen und Bälle – so erklären Laien den Super Bowl

Video: watson/Emily Engkent

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