Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Swarovski verlagert Produktion von Liechtenstein nach Serbien – 50 Angestellte verlieren den Job



Der Kristallglas-Konzern Swarovski, einer der grössten Arbeitgeber im Fürstentum Liechtenstein, gibt in Triesen die Produktion auf. Am liechtensteinischen Standort will das Unternehmen aber weiter festhalten. Unter dem Strich verlieren mindestens 50 Angestellte den Arbeitsplatz.

Swarovski verlagert die manuelle Fertigung im Verlauf des zweiten Quartals 2016 von Triesen nach Serbien, wie das Unternehmen mitteilte. Grund sei der stetig härter werdende Kostendruck in der manuellen Fertigung, der durch die Aufhebung des Franken-Euro-Mindestkurses nochmals verschärft worden sei.

130 Stellen fallen weg, 80 kommen dazu

Der Produktionsverlagerung fallen 130 Stellen zum Opfer. Im Gegenzug will Swarovski in Triesen das Lieferkettenmanagement ausbauen. In diesem Bereich sollen 80 neue Arbeitsplätze entstehen.

Diese Arbeitsplätze will das Unternehmen in erster Linie mit den 130 Betroffenen aus der Produktion besetzen. Angestellten, die ihre Stelle verlieren, stellt der Hersteller von geschliffenem Kristallglas einen Sozialplan in Aussicht, «der weit über die üblichen Standards hinausgeht».

Swarovski ist ein international tätiges Unternehmen, das Kristallkomponenten für Mode, Design, Architektur und Lichtplanung herstellt. Es beschäftigt am Standort in Triesen rund 660 Mitarbeitende und zählt damit zu den grössten Arbeitgebern im Fürstentum. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die SP will gegen sexuelle Belästigung vorgehen – mit einem pikanten Vorschlag

Opfer von sexuellen Übergriffen am Arbeitsplatz sollen nicht mehr selber Beweise für die Tat vorlegen müssen – stattdessen müsste der mutmassliche Täter seine Unschuld beweisen. Diese linke Forderung wird am Montag im Parlament diskutiert. Sie ist hoch umstritten.

430'000 Frauen in der Schweiz wurden in ihrem Leben bereits Opfer von sexueller Gewalt – ungefähr so viele Menschen, wie in der Stadt Zürich wohnen. Das zeigte kürzlich eine Umfrage des gfs.bern im Auftrag von Amnesty International.

Wer deswegen klagt, bekommt selten recht. Laut einer Studie der Universität Genf verlieren die Opfer in 82,8 Prozent der Fälle. Denn sexuelle Belästigung passiert oft im Verborgenen und es ist schwierig, das beanstandete Verhalten zu beweisen. Im Zivilrecht hat …

Artikel lesen
Link zum Artikel