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Novartis hat im vergangenen Jahr 24 Milliarden Dollar Reingewinn erzielt

02.02.2022, 07:1202.02.2022, 08:03

Novartis ist auch im vierten Quartal 2021 gewachsen. Dabei hat der Pharmakonzern die Erwartungen weitestgehend erfüllt. Für das laufende Jahr stellt der Konzern ein ähnliches Wachstum wie 2021 in Aussicht.

Zwischen Oktober und Dezember hat Novartis 13,2 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das ist ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg um 6 Prozent.

Novartis-Chef hat 2021 etwas weniger als im Vorjahr verdient
Novartis-Chef Vasant Narasimhan hat im vergangenen Jahr etwas weniger verdient als im Vorjahr. Seine Gesamtvergütung betrug 11,2 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte der Novartis-Chef noch 12,7 Millionen Franken erhalten. Geringer sind 2021 seine Einnahmen aus den variablen langfristigen Vergütungsplänen ausgefallen.Der gesamten Novartis-Geschäftsleitung, inklusive der im Verlauf des Jahres zurückgetretenen Mitglieder, wurde im vergangenen Jahr eine realisierte Gesamtentschädigung von 56,6 Millionen Franken zugesprochen nach 58,8 Millionen Franken in 2020.Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt erhielt 2021 wie in den Vorjahren wiederum 3,8 Millionen Franken. An alle Verwaltungsräte zusammen wurden insgesamt 8,6 Millionen ausbezahlt nach 8,7 Millionen Franken im Vorjahr. (awp/sda)

Davon entfielen 10,7 Milliarden auf die Pharmasparte Innovative Medicines. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 5 Prozent. Für die Generika-Sparte Sandoz weist Novartis Erlöse in Höhe von 2,5 Milliarden aus, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht.

Das Wachstum der Pharmasparte wurde erneut von den Wachstumsträgern Entresto, Cosentyx, Kesimpta und Zolgensma getragen.

Operativ verdiente Novartis im vierten Quartal 2,5 Milliarden US-Dollar (-3%), während unter dem Strich ein Konzerngewinn von 16,3 Milliarden übrig blieb nach 2,1 Milliarden im Vorjahr.

Im gesamten Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete der Basler Konzern einen Gewinn von 24,0 Milliarden nach 8,1 Milliarden. Er profitierte vom Gewinn aus der Veräusserung der Roche-Aktien (14,6 Mrd.).

Für Analysten ist allerdings der um verschiedene Einflüsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn wichtiger. Dieser fiel etwas schlechter als der AWP-Konsens aber in etwa im Rahmen der Management-Erwartungen aus.Die Aktionäre erhalten eine auf 3,10 Franken von 3,00 Franken erhöhte Dividende.

Im laufenden Jahr strebt die Novartis-Führung weiteres Wachstum an. So soll der Umsatz auf Konzernebene zu konstanten Wechselkursen im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Den operativen Kerngewinn soll sich ebenfalls im mittleren einstelligen Prozentbereich erhöhen. (meg/awp/sda)

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