Wirtschaft
Österreich

Signa-Pleite: Weitere Tochtergesellschaft in Konkurs

Signa-Pleite: Weitere Tochtergesellschaft in Konkurs

06.06.2025, 15:0906.06.2025, 15:09

Mit der Signa Prime Capital Invest ist eine weitere Gesellschaft der österreichischen Signa-Gruppe in die Insolvenz geschlittert. Die Zwischenholding für vorwiegend deutsche Immobilien steht mit rund 310 Millionen Euro in der Kreide.

In dem Unternehmen bündelte die Signa-Gruppe über Besitzgesellschaften einen wesentlichen Teil des Deutschland-Portfolios sowie österreichische und italienische Assets, wie der Kreditschutzverband am Freitag mitteilte. Dazu zählt demnach auch ein Miteigentum an der Postsparkasse. Von dem Konkurs sind knapp 30 Gläubiger betroffen.

Neben den 300-Millionen-Aussenständen soll es noch nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von 427 Millionen Euro geben. Dies werden jedoch im Konkursverfahren nicht quotenmässig berücksichtigt, wie es hiess.

Die Abwicklung der Schuldnerin scheiterte den Gläubigerschützern zufolge, da sich weitere Gläubigerpositionen gegenüber insolventen Gesellschaften der Immobiliengruppe ergeben haben. Dies habe zu Diskussionen und zu Rechtsunsicherheit geführt, sodass letztlich nur der Konkurs übrig geblieben sei. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Ems-Chemie geht gegen SP-Politiker Fabian Molina vor
SP-Aussenpolitiker Fabian Molina hat Bundesrat Guy Parmelin in der Fragestunde des Nationalrats drei Fragen zu angeblichen Geschäften Schweizer Firmen mit Russland und diesbezüglichen Sanktionsverstössen gestellt. In der Einleitung seiner Fragen hielt Molina fest, «laut der Republik beliefert» die Ems-Tochter Eftec von ihren russischen Werken aus «sanktionierte Rüstungsfirmen».
Zur Story