Wirtschaft
ÖV

SBB-Verwaltungsrat: André Wyss ist neuer Präsident

André Wyss ist der neue Verwaltungsratspräsident der SBB

29.04.2026, 14:5029.04.2026, 14:50

André Wyss ist am Mittwoch zum neuen Verwaltungsratspräsidenten der SBB gewählt worden. Er folgt auf Monika Ribar, die ihr Amt wegen einer Amtszeitbeschränkung abgibt.

Die Wahl erfolgte an der ordentlichen Generalversammlung in Bern, teilten die SBB am Mittwoch mit. Die Eidgenossenschaft sei dabei durch das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vertreten gewesen. Wyss übernimmt das Amt per sofort.

Andre Wyss Verwaltungsrat Präsident SBB
André Wyss ist neuer Verwaltungsratspräsident der SBB.Bild: SBB

Seine Vorgängerin Monika Ribar schied nach zwölf Jahren im Verwaltungsrat aus, zehn davon amtete sie als Präsidentin. Grund für ihren Abgang war die erreichte maximale Amtszeit.

Früher bei Novartis und Implenia

Der neue Präsident gehört dem SBB-Verwaltungsrat seit einem Jahr an. Er war früher in der Konzernleitung von Novartis und bis März 2025 CEO des Schweizer Bau- und Immobiliendienstleisters Implenia.

Die Generalversammlung wählte zudem vier neue Mitglieder in das Gremium: Maria-Antonella Bino, Dino Cauzza, Dominique Pierre Locher und Anna Barbara Remund. Sie ersetzen die bisherige Präsidentin Monika Ribar, Vizepräsident Pierre-Alain Urech, der aus Altersgründen ausscheidet, sowie Georg Kasperkovitz und Clara Millard Dereudre.

Die neuen Mitglieder ergänzten das Gremium fachlich und würden zur Kontinuität sowie zu neuen Impulsen für die SBB beitragen, teilten die SBB weiter mit. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit
1 / 25
24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit
Am 1. Januar 1902 wurden die SBB gegründet. An diesem Tag fuhr auch der erste SBB-Zug, der eigenhändig von der SBB-Generaldirektion geführt wurde. Bis dahin wurde der Betrieb zwar im Auftrag der Bundes, aber noch in der Organisation der Privatbahnen geführt. Sukzessive wurden von 1901 bis 1909 die fünf grössten Privatbahnen verstaatlicht und in die SBB überführt. Die Männer tragen schicke Doppelreiher und posieren vor dem allerersten SBB-Zug. Er ist gerade im Bahnhof Bern eingetroffen. ... Mehr lesen
quelle: foto service sbb / str
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Tote Tauben am Zürcher Hauptbahnhof – das sagen die SBB dazu
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Ein neues AKW? «Nicht realistisch»
Die neue BKW-Produktionschefin Margarita Aleksieva warnt vor zu grossen Hoffnungen in neue Kernkraftwerke. Sie setzt auf bestehende AKW, Wind- und Wasserkraft – und fordert deutlich schnellere Bewilligungsverfahren.
In die Schweiz kam Margarita Aleksieva wegen eines Jobs beim damaligen Energieversorger Atel, der heute zum Alpiq-Konzern gehört. Zwei Jahre wollte die gebürtige Bulgarin bleiben. Daraus sind inzwischen 20 geworden. Aleksieva hat den Schweizer Pass, stimmt ab und engagiert sich in Vereinen an ihrem Wohnort in der Nähe von Baden AG. Und sie hat hier Karriere gemacht: Seit sechs Monaten sitzt sie in der Konzernleitung der BKW und ist dort für die Energieproduktion verantwortlich. Eine besondere Leidenschaft hat sie für die Windenergie. Schon in ihren ersten Jahren bei Atel schlug sie der Geschäftsleitung ein Windprojekt vor – und blitzte ab. Die Windkraft galt damals als zu exotisch, heute ist sie weltweit etabliert, aber in der Schweiz äusserst unbeliebt.
Zur Story