DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
BMWs werden laut Allianz Suisse besonders häufig geknackt.
BMWs werden laut Allianz Suisse besonders häufig geknackt.
Versicherungen

Welche Automarken stehen Schweizer Diebe am liebsten? Ein Tipp: Alle kommen aus Deutschland

10.07.2014, 12:5711.11.2020, 08:49

Autodiebe haben es besonders auf deutsche Marken abgesehen. Laut dem Versicherer Allianz Suisse werden BMWs, Audis, VWs und Porsches am häufigsten geklaut. Ausserdem sind die Fahrzeugknacker besonders zwischen August und November aktiv.

62 Prozent der in den vergangenen fünf Jahren gestohlenen Autos waren von einem der deutschen Prestigehersteller. Zählt man Opel noch dazu, kommen die deutschen Hersteller auf 64 Prozent - allerdings ist die Marke aus Rüsselsheim bei den Gaunern einiges weniger beliebt als die übrigen Fabrikate.

Die Allianz Suisse zählte in ihren Dossiers innerhalb von fünf Jahren 396 gestohlene Fahrzeuge. In den Top Ten der meistentwendeten Autos finden sich auch Honda, Volvo, Mazda und Toyota. Ärgerlich ist für die Besitzer, dass Autodiebstahl die am seltensten aufgeklärte Straftat ist: Die Quote lag 2013 bei 2,9 Prozent, wie die Allianz Suisse am Donnerstag mitteilte.

Auch relativ gesehen sind die deutschen Premium-Marken diebstahlgefährdet: Das grösste Risiko, eines Tages in einer leeren Garage oder auf einem leeren Parkplatz zu stehen, haben die Besitzer von BMWs und Audis. Die höchste Diebstahlfrequenz, gemessen an den zugelassenen Autos, haben aber die in Marktnischen angesiedelten Luxuswagen von Bentley, Maserati, Porsche, Ferrari und Lexus.

Dass die Diebe auf Prestige achten, zeigt das untere Ende der Rangliste. Vergleichsweise ruhig schlafen können Besitzer von Autos, die gemeinhin über weniger emotionale Ausstrahlung verfügen: Von Modellen der Marken Ford, Nissan, Peugeot, Renault oder Hyundai lassen die Diebe eher die Finger.

Auch Opel und Toyota haben eine tiefe Diebstahlfrequenz, auch wenn sie wegen ihrer hohen Verbreitung in den Top Ten der absoluten Diebstahlzahlen auftauchen. Die tiefste Diebstahlfrequenz hat der in der Schweiz ebenfalls beliebte Subaru.

Multitasking

Der Grund, weswegen Autodiebe vor allem im Herbst zuschlagen ist derselbe wie bei den Hauseinbrüchen, die sich ebenfalls nach dem Sommer häufen: Die frühere Dämmerung erleichtert die Durchführung eines Diebstahls.

Ausserdem sind die Diebe wohl daran interessiert, bei ihren Raubzügen den Nutzen zu optimieren: Jörg Zinsli, Leiter Schaden bei der Allianz Suisse, vermutet, dass Diebesgut aus Wohnungen nicht selten gleich in einem gestohlenen Auto transportiert wird. (pma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Die Quittung für den Brexit – oder warum den Briten der Sprit ausgeht

Mit dem Brexit wurden die ausländischen Arbeitskräfte von der Insel vertrieben. Jetzt fehlen rund 100’000 Lastwagenfahrer.

«Wir wollen die Kontrolle über unser Land zurück.» «Macht endlich vorwärts mit dem Brexit.» Mit solchen Parolen haben Konservative und Nationalisten die Engländer zum Austritt aus der EU gepeitscht. Treibende Kraft war dabei die Angst vor billigen Arbeitskräften aus dem Osten, welche den Einheimischen angeblich die Jobs stehlen. Nun zeigt sich, dass dies ein monumentaler Irrtum war.

Die überwiegende Mehrheit der Ökonomen hat die Briten immer davor gewarnt, dass der Brexit aus wirtschaftlicher …

Artikel lesen
Link zum Artikel